FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 17,64 € | 335,16 € |
| 5 | 35,27 € | 317,53 € |
Das Rillenkugellager 6222 -M-C4 von FAG bietet mit 110x200x38 mm Maßen, Messingkäfig und C4-Lagerluft zuverlässigen Lauf bei erhöhten Betriebstemperaturen.
Das Rillenkugellager 6222 -M-C4 von FAG ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie einer Breite von 38 mm. Die Ausführung nimmt vorrangig radiale Belastungen auf, führt die Welle jedoch auch bei beidseitig wirkenden axialen Kräften verlässlich. Durch die offene Bauweise ohne Dichtscheiben eignet sich diese Konstruktion für Schmierkreisläufe, bei denen Schmieröl oder Schmierfett direkt an die Wälzkörper gelangt.
Einsatzbereiche finden sich vor allem in anspruchsvollen Wellenlagerungen mit 110 mm Durchmesser, bei denen neben Radialkräften auch axiale Führungskräfte auftreten. Der integrierte Messingkäfig führt die Wälzkörper stabil und hält mechanischen Beanspruchungen im Dauerbetrieb stand. Weil das Lager für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt ist, deckt es erhöhte thermische Einsatzbedingungen ab. Entsprechende Lagerungsstellen verlangen neben solider Rundlaufgenauigkeit nach Toleranzklasse P0/PN auch eine hohe Beständigkeit gegen Vibrationen.
Die Angabe C4 kennzeichnet eine stark erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen trägt dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring zu Wärmedehnungen führen oder feste Passungen das Betriebsspiel einengen. Der massive Messingkäfig (-M) verringert die Reibung an den Führungskanten und empfiehlt sich für Umgebungen mit raschen Drehzahlwechseln. Da keine Dichtungen verbaut sind, übernimmt die umliegende Gehäusekonstruktion den Schutz vor Verunreinigungen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm und eine Breite von 38 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in zylindrischen Gehäusebohrungen nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Die Kennzeichnung C4 bezeichnet eine stark vergrößerte radiale Lagerluft, die über dem Niveau der Klassen Normal und C3 liegt. Dieser zusätzliche Radialabstand dient dazu, thermische Ausdehnungen bei Erwärmung der Welle oder Verengungen durch feste Passungssitze auszugleichen, ohne dass das Lagerspiel unzulässig schrumpft.
Ein Massivkäfig aus Messing führt die Wälzkörper auf der Laufbahn und zeichnet sich durch hohe Festigkeit sowie geringen Verschleiß aus. Der Werkstoff widersteht mechanischen Erschütterungen, Schwingungen und höheren Belastungen im Dauereinsatz zuverlässig.
Das offene Lager besitzt keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Schmierstoffe wie Öl oder Fett können ungehindert zirkulieren, erfordern jedoch ein Gehäuse mit externen Dichtelementen wie Wellendichtringen oder Labyrinthdichtungen, um das Eindringen von Schmutz sowie den Schmierstoffaustritt zu verhindern.
Das Wälzlager ist für Umgebungstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die formstabilen Ringe und Kugeln aus 100Cr6 sowie der Messingkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Maße und Laufeigenschaften bei, vorausgesetzt der gewählte Schmierstoff deckt diese Spanne ebenfalls ab.
Der Außenring ist glatt ausgeführt und besitzt weder eine Ringnut noch einen Befestigungsflansch. Die Fixierung im Gehäuse erfolgt rein zylindrisch über die Mantelfläche und entsprechende Anlageschultern oder Distanzringe der Gehäusekonstruktion.
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