FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,23 € | 42,29 € |
| 35 | 4,46 € | 40,06 € |
Das Rillenkugellager 6017 von FAG mit den Maßen 85x130x22 mm bietet verlässliche Laufeigenschaften für Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Das einreihige Rillenkugellager 6017 nimmt vorrangig radiale Kräfte auf und stützt gleichzeitig axiale Belastungen in beiden Richtungen ab. Als offene Bauform ohne Dichtscheiben eignet sich dieses Modell von FAG Wälzlager besonders für Anwendungen, bei denen eine direkte Schmiermittelzufuhr über ein Gehäuse oder einen Ölkreislauf erfolgt. Ringe und Wälzkörper bestehen aus bewährtem Wälzlagerstahl 100Cr6, was zu einer hohen Formstabilität unter Belastung beiträgt.
Eingesetzt wird das Rillenkugellager 6017 vor allem in industriellen Wellenlagerungen, die radiale Tragfähigkeit mit moderaten axialen Führungskräften kombinieren. Durch den 85 mm Innendurchmesser und die schlanke Querschnittshöhe lässt sich das Lager platzsparend auf mittleren bis großen Wellen montieren. Die offene Konstruktion erzeugt minimale Reibung, sodass sich dieses Bauteil für höhere Drehzahlen in geschützten Einbauräumen eignet.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper sicher bei geringem Eigengewicht. Da das Bauteil über keine berührenden Dichtlippen verfügt, tritt im Betrieb kein zusätzlicher Reibungswiderstand auf. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab. Bei der Montage empfiehlt sich eine externe Abdichtung des Gehäuses sowie eine saubere Schmierung, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Die Abmessungen betragen 85 mm Bohrungsdurchmesser für den Wellensitz, 130 mm Außendurchmesser sowie 22 mm Baubreite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und kommt ohne Flansch oder Nut aus. Diese Maße ermöglichen eine kompakte Integration in geschützte Gehäusekonstruktionen.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Schleifdichtungen, wodurch das Schmiermittel ungehindert zwischen Innen- und Außenring zirkulieren kann. Dies verringert den Reibungswiderstand und erlaubt höhere Betriebsdrehzahlen. Gleichzeitig setzt diese Bauart voraus, dass die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit über das umgebende Lagergehäuse gelöst ist.
Normale Lagerluft definiert das standardmäßige radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie ist so ausgelegt, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einpassen ins Gehäuse bei regulären Betriebstemperaturen ein vibrationsarmer und thermisch stabiler Rundlauf entsteht.
Zulässig ist ein Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Der Werkstoff 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in diesem Fenster ihre Formfestigkeit. Achten Sie bei der Inbetriebnahme darauf, dass das gewählte Schmierfett oder Schmieröl für den jeweiligen Temperaturbereich geeignet ist.
Gefertigt wird diese Ausführung in der Normaltoleranz P0, was der Bezeichnung PN oder ABEC 1 entspricht. Diese Standardgenauigkeit deckt die Anforderungen der meisten industriellen Maschinenkonstruktionen ab, sofern die zylindrischen Lagersitze auf Welle und Gehäuse maßhaltig vorbereitet sind.
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