16018 Rillenkugellager von SKF
16018 Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 16018

Technische Daten
 
Innendurchmesser
90 mm
Außendurchmesser
140 mm
Breite
16 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Maßgenauigkeit P6, Laufgenauigkeit PN
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Version
Explorer
Gewicht
0,85 kg
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Rillenkugellager SKF 16018
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Rillenkugellager SKF 16018

Das einreihige SKF Rillenkugellager 16018 (90x140x16 mm) bietet schmale Baumaße, Maßgenauigkeit nach P6 und bewährt sich bei hohen Drehzahlen.

Das Rillenkugellager 16018 von SKF ist ein offenes, einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer schmalen Breite von 16 mm. Durch die kompakte Querschnittsgeometrie eignet sich das Lager vor allem für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig. In der SKF Explorer-Ausführung verbindet das Lager normale Radiallagerluft mit erhöhter Maßgenauigkeit nach P6.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 16018 im industriellen Einsatz?

Dieses einreihige Rillenkugellager nimmt vorrangig radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Aufgrund der offenen Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben treten keine zusätzlichen Dichtungsreibungen auf, was den Einsatz bei hohen Drehzahlen begünstigt. Typische Anwendungsgebiete finden sich im Maschinen- und Anlagenbau bei Baugruppen, bei denen eine externe Schmierstoffversorgung über ein Ölbad oder ein zentrales Schmiersystem besteht. Der zulässige Temperaturbereich reicht dabei von -20 bis +120 Grad Celsius.

Welche Vorteile bieten die Maßgenauigkeit P6 und die offene Bauform?

Mit einer Maßgenauigkeit der Klasse P6 weist das Lager engere Toleranzen bei Bohrung und Außendurchmesser auf als die Standardklasse Normal (PN). Dies erleichtert eine präzise Passung auf der 90-mm-Welle sowie im Gehäuse und unterstützt einen ruhigen Rundlauf. Da dieses Rillenkugellager offen ausgeführt ist, benötigt die Lagerstelle eine wirksame externe Abdichtung gegen Schmutzpartikel und Feuchtigkeit. Die Auslegung mit normaler Radiallagerluft eignet sich für reguläre Betriebsbedingungen ohne außergewöhnliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring.

Welche Abmessungen hat das Rillenkugellager 16018?

Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Breite von 16 mm. Wegen der verhältnismäßig geringen Breite im Verhältnis zum Durchmesser zählt dieser Typ zu den besonders schmal bauenden Rillenkugellagern und spart wertvollen Einbauraum auf Wellen und in Gehäusen ein.

Warum besitzt dieses Rillenkugellager keine integrierten Dichtungen?

Als offenes Wälzlager verzichtet die Ausführung auf schleifende Dichtscheiben oder Deckscheiben. Dadurch entsteht keine zusätzliche Reibung durch Dichtlippen, was hohe Drehzahlen und einen leichten Lauf begünstigt. Das Bauteil muss über die umgebende Konstruktion, wie beispielsweise Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen, vor Verunreinigungen geschützt und extern mit Schmierstoff versorgt werden.

Was bedeutet die Toleranzklasse Maßgenauigkeit P6 und Laufgenauigkeit PN?

Die Einstufung kennzeichnet ein Wälzlager mit erhöhter Maßhaltigkeit bezüglich Bohrungs- und Außendurchmesser gegenüber dem Standard. Während die Laufgenauigkeit der normalen Toleranzklasse (PN) entspricht, trägt die Maßgenauigkeit P6 zu engeren Fertigungstoleranzen beim Lagersitz bei. Dies unterstützt den exakten Sitz auf Wellen und verbessert das Schwingungsverhalten in anspruchsvollen Baugruppen.

Für welche Einsatzfälle ist die normale Radiallagerluft ausgelegt?

Die normale Radiallagerluft deckt Standardanwendungen ab, bei denen herkömmliche Wellen- und Gehäusepassungen zum Einsatz kommen. Der interne Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen gleicht leichte thermische Ausdehnungen aus. Treten im Betrieb keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auf, unterstützt diese Lagerausführung eine gleichmäßige Lastverteilung und einen reibungsarmen Lauf.

In welchem Temperaturbereich kann das Lager betrieben werden?

Das Lager ist für Umgebungstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Der Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der verbaute Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Formstabilität und Festigkeit. Bei der Festlegung der Schmierintervalle und der Wahl des Schmierstoffs sollte der jeweilige thermische Betriebszustand der Gesamtanwendung stets berücksichtigt werden.

Welche Funktion hat der Stahlblechkäfig in diesem Lager?

Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand zueinander auf der Laufbahn. Dadurch verhindert er die gegenseitige Berührung der Kugeln und verringert die innere Reibung sowie die Wärmeentwicklung im Betrieb. Das Material zeichnet sich durch ein geringes Gewicht und gute Festigkeit im definierten Temperaturbereich aus.

SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership

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