NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 0,38 € | 7,21 € |
| 50 | 0,76 € | 6,83 € |
| 150 | 1,14 € | 6,45 € |
| 250 | 1,51 € | 6,08 € |
Das Rillenkugellager 6304 VVC3 von NSK bietet mit 20x52x15 mm reibungsarmen Lauf und vergrößerte Radialluft für anspruchsvolle Drehzahlbereiche.
Das einreihige Rillenkugellager 6304 VVC3 von NSK nimmt vorwiegend radiale sowie moderate axiale Kräfte auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, weist diese Ausführung einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm sowie eine Breite von 15 mm auf. Die beidseitig berührungsfreie Dichtung schützt das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln, ohne zusätzlichen Drehwiderstand zu erzeugen. Die Konstruktion ist für Anwendungen ausgelegt, bei denen Leichtlauf und eine Temperaturbeständigkeit von -20 bis +120 Grad gefordert sind.
Dieses Wälzlager eignet sich vor allem für rotierende Wellen und Achsen mit mittleren bis höheren Drehzahlen. Durch die berührungsfreie Dichtung entsteht kaum Reibungswärme, wodurch das Lager auch bei kontinuierlichem Lauf kühl bleibt. Gleichzeitig nimmt die Konstruktion mit Stahlblechkäfig und tiefen Laufbahnen dynamische Kräfte auf. Das Bauteil lässt sich in Industrieanwendungen einsetzen, sofern keine extremen Schmutzbelastungen eine berührende Dichtung erfordern.
Die Kennzeichnung VV steht für beidseitig integrierte berührungsfreie Dichtscheiben. Diese halten Verunreinigungen sowie Staub fern, ohne den Drehwiderstand nennenswert zu erhöhen oder die Drehzahl einzuschränken. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht Wärmedehnungen zwischen Welle und Gehäuse im Betrieb aus. Wenn Innen- und Außenring durch feste Passungen oder Temperatureinflüsse maßlich reagieren, trägt die C3-Luft dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden. Die Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz) beziehungsweise ABEC 1 definiert dabei die Maßhaltigkeit der Ringe.
Der Bohrungsdurchmesser beträgt 20 mm, der Außendurchmesser misst 52 mm und die Lagerbreite liegt bei 15 mm. Durch diese genormten Hauptabmessungen eignet sich das Wälzlager für kompakte Wellenabschnitte im Maschinenbau. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Ringnut aus und schließt bündig im Gehäuse ab.
Berührungsfreie Dichtscheiben bilden einen feinen Spalt zum Innenring, wodurch kein schleifender Reibungskontakt entsteht. Diese Bauweise reduziert die Wärmeentwicklung gegenüber schleifenden Dichtungen und begünstigt höhere Drehzahlen. Gleichzeitig bietet die Abdeckung Schutz gegen das Eindringen von Schmutz und den Austritt von Schmierstoff.
Lagerluft C3 bedeutet ein größeres radiales Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im Vergleich zur Standardluft. Diese Reserve wirkt einem Verspannen des Lagers entgegen, wenn betriebsbedingte Erwärmung die Welle ausdehnt oder feste Einbaupassungen den Innenring aufweiten. Bei höheren Betriebstemperaturen oder Drehzahlen bleibt so der leichte Lauf erhalten.
Zulässig ist ein Temperatureinsatz von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Spanne behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6, der Stahlblechkäfig sowie die Dichtungswerkstoffe ihre mechanische Funktion. Für Einsätze mit thermischen Spitzen außerhalb dieses Fensters sind spezielle Hochtemperatur- oder Tieftemperaturausführungen erforderlich.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieses Material zeichnet sich durch Formstabilität und Ermüdungsbeständigkeit im Wälzkontakt aus. Der Käfig zur Führung der Kugeln ist aus Stahlblech gefertigt, was ein geringes Eigengewicht mit zweckmäßiger Festigkeit verbindet.
Das Lager entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise Normaltoleranz (vergleichbar mit ABEC 1). Diese Fertigungsgenauigkeit deckt die gängigen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab. Bei der Vorbereitung der Lagersitze sollten die Passungen auf diese Genauigkeitsklasse abgestimmt sein.
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