SKF
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Das einreihige Rillenkugellager 61918 von SKF bietet kompakte Abmessungen von 90x125x18 mm für platzsparende Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 61918 von SKF ist ein offenes Wälzlager für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum. Durch das schmale Profil der Baureihe 619 ermöglicht die Komponente die Lagerung von Wellen mit 90 mm Durchmesser bei einem Außendurchmesser von 125 mm und 18 mm Breite. Das Lager nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bietet die Konstruktion Maßstabilität und einen gleichmäßigen Lauf im Betrieb.
Konstrukteure nutzen dieses schmale Rillenkugellager vor allem in kompakten Wellenlagerungen, bei denen ein großer Wellendurchmesser mit einem geringen Gehäusebauraum kombiniert werden muss. Da das Bauteil als offenes Lager konzipiert ist, eignet es sich für geschlossene Baugruppen mit vorhandener Schmierstoffversorgung. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei kontinuierlichen Drehzahlen. Bei Anwendungen mit Umgebungstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad arbeitet das einreihige Lager thermisch stabil.
Da das Rillenkugellager 61918 ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, müssen externe Gehäusedichtungen das Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit verhindern. Die Ausführung verfügt über eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0 (ABEC 1), was die Standardanforderungen im industriellen Maschinenbau abdeckt. Planen Sie bei der Montage eine saubere Schmierstoffzufuhr ein, um Reibung und Verschleiß an den Laufbahnen zu minimieren. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Nut und lässt sich bündig montieren.
Die Bohrung beträgt 90 mm, der Außendurchmesser misst 125 mm und die Baubreite liegt bei 18 mm. Durch diesen schmalen Querschnitt der Reihe 619 eignet sich das Bauteil insbesondere für Konstruktionen mit großem Wellendurchmesser und radial beengten Einbauverhältnissen.
Die offene Bauform ohne schleifende Deck- oder Dichtscheiben sorgt für einen reibungsarmen Lauf der Wälzkörper. Schmierstoffe wie Öl oder Fett können direkt im Gehäuse zirkulieren. Gleichzeitig setzt diese Konstruktion voraus, dass externe Dichtungen an der Baugruppe das Lager vor Verunreinigungen schützen.
Die Toleranzklasse P0, vergleichbar mit ABEC 1, bezeichnet die Standardgenauigkeit für Maß- und Lauffehler nach internationalen Normen. Lager dieser Ausführung decken den Großteil aller industriellen Standardanforderungen im Maschinenbau ab, bei denen keine extremen Hochpräzisionsanforderungen an Rundlauf und Passungstoleranzen gestellt werden.
Für dieses Modell ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad vorgesehen. Innerhalb dieses Fensters bleiben der Stahlblechkäfig und die Komponenten aus 100Cr6-Wälzlagerstahl formstabil. Bei der Auslegung müssen Sie darauf achten, dass der verwendete Gehäuseschmierstoff für denselben Temperaturbereich geeignet ist.
Das Bauteil verfügt über eine normale Radiallagerluft. Diese Auslegung dient dem reibungsarmen Lauf unter gewöhnlichen Betriebsbedingungen und Standardpassungen. Sie bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Führungsgenauigkeit und dem nötigen radialen Spielraum bei betriebsbedingter Erwärmung von Welle und Gehäuse.
Im Lager ist ein Stahlblechkäfig verbaut. Dieser Käfigtyp führt die Kugeln gleichmäßig in den Laufrillen, hält das Eigengewicht der rotierenden Teile gering und zeichnet sich durch Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen und Betriebstemperaturen bis zu +120 Grad aus.
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