NSK
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Das Rillenkugellager 6903 ZZC3 von NSK bietet mit den Maßen 17x30x7 mm eine kompakte Bauform mit berührungsloser Blechabdeckung und vergrößertem Lagerspiel.
Das Rillenkugellager 6903 ZZC3 von NSK ist ein einreihiges Radialkugellager für Wellen mit 17 mm Durchmesser. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, kombiniert dieses Wälzlager einen Außendurchmesser von 30 mm mit einer schmalen Baubreite von 7 mm. Durch diesen schlanken Querschnitt spart die Konstruktion wertvollen Bauraum ein. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und unterstützt ruhige Laufeigenschaften im Betrieb.
Konstrukteure setzen diese Ausführung vor allem in kompakten Antrieben, feinmechanischen Konstruktionen sowie Baugruppen mit begrenztem radialem und axialem Bauraum ein. Das Lager nimmt primär radiale Kräfte sowie leichte axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Dank der schmalen Abmessungen eignet sich das Modell für Anwendungen mit limitiertem Einbauraum. Da der Außenring ohne Nut oder Flansch gefertigt ist, lässt sich der Ring direkt in zylindrische Gehäusebohrungen montieren.
Die beidseitigen metallischen Deckscheiben mit dem Kürzel ZZ schützen das Lagerinnere vor groben Schmutzpartikeln, ohne zusätzliche Reibung oder Wärme zu erzeugen. Dadurch eignet sich das Lager für höhere Drehzahlen als berührend abgedichtete Varianten. Die werkseitig vergrößerte Radiallagerluft C3 dient dazu, betriebsbedingte Wärmeausdehnungen von Welle und Gehäuse auszugleichen. Bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad sowie bei festen Passungen wirkt diese Lagerluft einem Verspannen der Wälzkörper entgegen.
Mit 17 mm Bohrung, 30 mm Außendurchmesser und 7 mm Breite entspricht dieses Modell einer besonders kompakten Bauform. Diese Maße erlauben platzsparende Konstruktionen, wenn der Bauraum um eine 17-mm-Welle stark limitiert ist. Die Abmessungen ermöglichen eine direkte Integration in schlanke Gehäuse.
Die Kennzeichnung ZZ steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Stahlblech, die einen berührungslosen Dichtspalt zum Innenring bilden. Sie halten gröbere Schmutzpartikel ab, verursachen jedoch kein zusätzliches Reibmoment. Daher eignet sich diese Variante für hohe Drehzahlen bei gleichzeitigem Basisschutz gegen Schmutzeintrag.
Ein vergrößertes radiales Lagerspiel nach Klasse C3 wird gewählt, sobald betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen rotierender Welle und Gehäuse auftreten. Ebenso verengen feste Passungssitze das Betriebsspiel nach dem Einbau. Das C3-Spiel gleicht diese Einflüsse aus und trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper im Betrieb zu vermeiden.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig und die metallischen Deckscheiben sind auf diese thermischen Bedingungen ausgelegt. Für Einsatzfälle außerhalb dieser Grenzen sind abweichende Ausführungen oder spezielle Schmierstoffe erforderlich.
Die Fertigung erfolgt nach der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz), vergleichbar mit ABEC 1. Diese Genauigkeitsstufe genügt den typischen Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Gerätebau und unterstützt einen passgenauen Sitz in genormten Gehäusebohrungen sowie auf geschliffenen Wellen.
Die Konstruktion stützt in erster Linie radiale Belastungen senkrecht zur Drehachse ab. Dank der tiefen Laufrillen nimmt das einreihige Lager ergänzend leichte axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Reine Axiallasten oder winklige Fluchtungsfehler sollte diese Bauart hingegen nicht abfangen.
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