NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 4,74 € | 90,12 € |
| 20 | 9,48 € | 85,38 € |
Das Rillenkugellager 6314 NR von NSK mit Ringnut und Sprengring (70x150x35 mm) sichert Lagerungen axial direkt im Gehäuse bei hoher Tragfähigkeit.
Das Rillenkugellager 6314 NR ist ein einreihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 70 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite. Als offenes Lager ausgelegt, läuft das Bauteil reibungsarm im Ölbad oder in fettgeschmierten Gehäusen. Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Durch die Kombination aus Toleranzklasse P0/ABEC 1 und normaler Radiallagerluft eignet sich dieses Lager für Wellenlagerungen unter radialer und axialer Beanspruchung.
Konstrukteure nutzen dieses Lager vor allem dort, wo Wellen geführt und gleichzeitig axial im Gehäuse festgelegt werden müssen. Durch den Sprengring im Außenring stützt sich das Lager direkt an der Gehäusewand ab, wodurch Gehäuseschultern oder zusätzliche Sicherungsringe entfallen. Typische Einsatzorte finden sich im Maschinenbau sowie in kompakten Lagerungsanordnungen mit axialer Festlegung. Das Bauteil deckt dabei einen thermischen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab.
Das Kennzeichen NR steht für eine eingestochene Ringnut im Außenring samt passend eingelegtem Sprengring. Diese Bauform vereinfacht die Gehäusekonstruktion, weil das Gehäuse durchgehend zylindrisch gebohrt werden kann. Die axiale Lagesicherung übernimmt der Sprengring, was Bauraum einspart und Montagezeiten verkürzt. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Betrieb eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Schmutz und Schmierstoffverlust.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 35 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen für einreihige Radial-Rillenkugellager.
Das Nachsetzzeichen NR signalisiert eine Ringnut im Außenring einschließlich des zugehörigen Sprengrings. Dadurch lässt sich das Kugellager formschlüssig in axialer Richtung im Gehäuse fixieren, ohne dass ein Gehäuseabsatz erforderlich ist.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Dieser Standardbereich eignet sich für reguläre Einbaupassungen und normale Betriebstemperaturen ohne extreme thermische Ausdehnungsunterschiede zwischen Welle und Gehäuse.
Da das Lager werksseitig ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung über den Schmierkreislauf der Maschine oder über eine betriebsseitige Fettfüllung. Gehäusedeckel, Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen müssen das Austreten von Schmierstoff verhindern.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diesen thermischen Bereich form- und maßstabil ausgelegt.
Ringe und Wälzkörper sind aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl gefertigt. Dieser Werkstoff widersteht hohen rollenden Kontaktbeanspruchungen und zeichnet sich durch hohe Verschleißfestigkeit im Dauerbetrieb aus.
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