STC-Steyr
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Das Rillenkugellager 61968 MA von STC-Steyr kombiniert große Abmessungen von 340x460x56 mm mit einem Messing-Massivkäfig für hohe radiale Beanspruchungen im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 61968 MA von STC-Steyr ist ein einreihiges Wälzlager für Konstruktionen mit großen Wellendurchmessern. Mit einer Bohrung von 340 mm, einem Außendurchmesser von 460 mm sowie einer Breite von 56 mm nimmt diese Bauform vorwiegend Radialkräfte sowie axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, arbeitet das offene Lager in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Die offene Konstruktion ermöglicht die direkte Einbindung in vorhandene Schmierkreisläufe.
Die Konstruktion nimmt vorwiegend hohe radiale Kräfte sowie beidseitige axiale Führungskräfte bei Wellen mit 340 mm Durchmesser auf. Da das Wälzlager offen ausgeführt ist, gelangt das im Gehäuse vorhandene Schmiermittel ungehindert an die Wälzkörper und Laufbahnen. Der außenbordgeführte Messing-Massivkäfig führt die Kugeln auch bei dynamischen Beanspruchungen geordnet und unterstützt einen ruhigen Lauf im spezifizierten Temperaturbereich.
Das Nachsetzzeichen MA steht für einen Messing-Massivkäfig, der am Außenring geführt wird. Massives Messing nimmt mechanische Schwingungen sowie starke Beschleunigungskräfte stabil auf und behält seine Form bei. In Verbindung mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 nach ABEC 1 bietet das Lager eine definierte Rundlaufgenauigkeit. Das offene Design setzt ein abgedichtetes Gehäuse voraus, damit keine Fremdpartikel in den Lagerinnenraum gelangen.
Das Lager weist eine zylindrische Bohrung von 340 mm, einen Außendurchmesser von 460 mm sowie eine Breite von 56 mm auf. Mit diesen Abmessungen eignet sich die Ausführung für große Wellen im Schwermaschinenbau und lässt sich direkt auf entsprechenden Lagersitzen montieren.
Das Kürzel MA bezeichnet einen Messing-Massivkäfig mit Außenbordführung am Außenring. Diese Ausführung zeichnet sich durch hohe Festigkeit gegenüber Schwingungen aus. Durch die Führung am Außenring bleibt der Käfig auch bei schwankenden Drehzahlen zentriert in seiner Position.
Die offene Bauweise verzichtet auf Dicht- oder Deckscheiben. Das ermöglicht eine direkte Versorgung über ein zentrales Schmiersystem oder ein Ölbad des Gehäuses. Zudem lässt sich der Schmierstoffzustand unkompliziert kontrollieren, erfordert jedoch eine bauseitige Gehäuseabdichtung gegen Fremdpartikel.
Bei diesem Modell liegt die normale Radiallagerluft vor, die für Standardbetriebsbedingungen ohne übermäßige Wärmespannen ausgelegt ist. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 bzw. Normaltoleranz (vergleichbar mit ABEC 1), wodurch Maß- und Rundlaufgenauigkeit den gängigen Industrieanforderungen entsprechen.
Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Messingkäfig sind für diese Spanne ausgelegt. Für den zuverlässigen Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, der diese Temperaturen im Einsatz abdeckt.
Als Radialkugellager nimmt es primär hohe Radialkräfte senkrecht zur Wellenachse auf. Durch die tiefen Rillen der Innen- und Außenringe stützt das Lager gleichzeitig axiale Führungskräfte in beiden Richtungen ab. Diese kombinierte Lastaufnahme sorgt für eine definierte axiale Führung.