FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,88 € | 130,68 € |
| 20 | 13,76 € | 123,80 € |
Das Rillenkugellager 6220 -N von FAG ist ein offenes Wälzlager mit Ringnut im Außenring und den Maßen 100x180x34 mm.
Das Rillenkugellager 6220 -N von FAG verbindet eine definierte Führung rotierender Wellen mit der Option zur einfachen axialen Fixierung. Durch die Ringnut im Außenring lässt sich die Baueinheit platzsparend im Gehäuse sichern. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt dieses einreihige Lager vorrangig Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte auf. In der offenen Ausführung läuft die Wälzkörperreihe in einem Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand hält.
Konstrukteure und Instandhalter setzen dieses Lager vor allem in industriellen Antrieben, Getrieben und Maschinen ein, bei denen eine exakte Positionierung im Gehäuse gefordert ist. Durch die Außenringnut lässt sich das Bauteil mittels Sicherungsring axial festlegen, ohne dass aufwendige Gehäuseschultern konstruiert werden müssen. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, eignet sich die Komponente bevorzugt für geschlossene Baugruppen mit vorhandenem Schmierkreislauf.
Die Ringnut am Außenumfang, gekennzeichnet durch das Nachsetzzeichen -N, dient der platzsparenden axialen Festlegung im Lagergehäuse. In Verbindung mit einem passenden Sprengring übernimmt die Nut die axiale Sicherung direkt im Gehäusesitz. Dies spart Bauraum und vereinfacht die Bearbeitung der Anschlusskonstruktion. Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 für übliche Standardpassungen ausgelegt.
Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 34 mm entspricht die Ausführung den definierten Hauptabmessungen. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf diese Anschlussmaße.
Das Nachsetzzeichen -N verweist auf eine umlaufende Ringnut im Außenring des Wälzlagers. Diese Nut dient zur Aufnahme eines Sprengrings, mit dem sich das Lager axial im Gehäuse sichern lässt. Auf diese Weise kann das Lagergehäuse durchgehend gebohrt werden, was Bearbeitungsschritte einspart.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dichtscheiben. Sie erlauben ein ungehindertes Einströmen externer Schmierstoffe wie Getriebeöl oder Schmierfett aus dem Gehäusesystem. Gleichzeitig entsteht im Betrieb keine Reibung durch berührende Dichtlippen. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit übernimmt die umgebende Gehäusekonstruktion.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in dieser Temperaturspanne ihre Formstabilität. Berücksichtigen Sie bei der Auslegung, dass auch das gewählte Schmiermittel für die jeweilige Einsatztemperatur geeignet sein sollte.
Die Ausführung ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Diese Standard-Lagerluft eignet sich für gängige Passungskombinationen und übliche Betriebsbedingungen ohne starke Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring. Bei Sonderanwendungen mit ausgeprägter Erwärmung werden alternativ Varianten mit vergrößertem Lagerspiel genutzt.
Gefertigt ist dieses Modell in der Toleranzklasse P0/PN, was im internationalen Vergleich dem Standard ABEC 1 entspricht. Es bietet die für Industrieanwendungen übliche Lauf- und Maßgenauigkeit. Für die Lagersitze auf Welle und Gehäuse dienen die regulären Richtlinien für Standardwälzlager als Orientierung.
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