SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 11,54 € | 103,83 € |
Das Rillenkugellager 61818 /C3 von SKF bietet mit 90 mm Bohrung und 13 mm Breite eine kompakte Lösung für radiale Belastungen.
Das einreihige Rillenkugellager 61818 /C3 von SKF gehört zur Baureihe der Dünnringlager und zeichnet sich durch einen schmalen Querschnitt aus. Bei einem Innendurchmesser von 90 mm und einem Außendurchmesser von 115 mm benötigt dieses Wälzlager nur geringen radialen Bauraum. Aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt und mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet, eignet sich das offene Bauteil vor allem für Konstruktionen, die eine Gewichtseinsparung und Führung bei begrenztem Bauraum verlangen.
Konstrukteure greifen auf diese Bauform zurück, wenn bei großem Wellendurchmesser nur wenig Platz im Gehäuse zur Verfügung steht. Durch die schmale Bauweise nimmt das Wälzlager vorwiegend Radialkräfte auf und führt Wellen auch bei moderaten Axialkräften. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen des allgemeinen Maschinenbaus, bei denen eine saubere Einbauumgebung mit externer Schmierstoffversorgung vorliegt.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung hin. Dieser zusätzliche interne Spielraum trägt dazu bei, ein Verklemmen der Wälzkörper bei betriebsbedingter Erwärmung oder durch feste Passungen auf Welle und Gehäuse zu vermeiden. Das offene Lager besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Für den Betrieb im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ist daher eine geeignete externe Gehäuseabdichtung und eine passende Schmierung mit Fett oder Öl vorzusehen.
Das Lager weist eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 115 mm sowie eine Breite von 13 mm auf. Durch diesen geringen Querschnitt zählt es zu den Dünnringlagern und erlaubt kompakte Konstruktionen auf starken Wellen.
Das Kürzel C3 beschreibt eine Radiallagerluft, die über dem Standardbereich liegt. Dieses vergrößerte Betriebsspiel kompensiert Maßänderungen bei thermischer Belastung oder festen Passungssitzen, sodass die Kugeln ohne unzulässige Vorspannung in der Laufbahn abrollen.
Da dieses Bauteil keine integrierten Dichtungen besitzt, ist vor Inbetriebnahme eine geeignete Schmierstofffüllung einzubringen. Anwender können Schmierfett oder Schmieröl nach den jeweiligen betrieblichen Anforderungen wählen und müssen das Gehäuse extern gegen Schmutzeintritt sowie Schmiermittelaustritt abdichten.
Die Ausführung aus Wälzlagerstahl mit Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze im laufenden Betrieb ist vor allem die Temperaturstabilität des gewählten Schmiermittels.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 gefertigt, was der Normtoleranz PN beziehungsweise ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsklasse genügt für die Mehrzahl aller industriellen Standardanwendungen im Maschinen- und Anlagenbau vollkommen.
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