619/7 Rillenkugellager von SKF
619/7 Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 619/7

Technische Daten
 
Innendurchmesser
7 mm
Außendurchmesser
17 mm
Breite
5 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Gewicht
0,004 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Rillenkugellager SKF 619/7
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Rillenkugellager SKF 619/7

Das Rillenkugellager 619/7 von SKF ist ein kompaktes, offenes Wälzlager mit den Maßen 7x17x5 mm für platzsparende Wellenlagerungen.

Das Rillenkugellager 619/7 von SKF gehört als einreihiges Wälzlager zur Reihe der Dünnringlager und nimmt radiale sowie moderate axiale Kräfte auf. Durch die schlanken Abmessungen mit einer 7 mm Bohrung, 17 mm Außendurchmesser und 5 mm Breite findet das Bauteil vor allem in feinmechanischen Konstruktionen und kompakten Wellenführungen Verwendung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) bietet das Kugellager eine bewährte Werkstoffbasis für industrielle Anwendungen.

In welchen Einbausituationen wird das Rillenkugellager 619/7 eingesetzt?

Dieses Lager eignet sich vor allem für Einbaustellen mit stark begrenztem Bauraum, an denen geringe rotierende Massen und ein ruhiger Lauf gefragt sind. Konstruktionen mit geringen radialen Querschnitten profitieren von der schlanken Bauweise. Da die Wälzkörper durch einen Stahlblechkäfig geführt werden, bleibt die Reibung im Betrieb gering. Konstrukteure nutzen diese Bauform gezielt zur Gewichtsreduktion und zur Minimierung des erforderlichen Bauraums in rotierenden Systemen.

Wann ist die offene Bauweise beim Rillenkugellager 619/7 vorteilhaft?

Die offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben bietet den geringsten Drehwiderstand, da keine Schleifdichtung auf den Innenring drückt. Dies ermöglicht hohe Drehzahlen und einen reibungsarmen Betrieb im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Allerdings benötigt die Lagerstelle eine saubere Einbauumgebung oder eine gehäuseseitige Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Schmierung mit Öl oder Fett erfolgt von außen und lässt sich flexibel an Ihre Betriebsbedingungen anpassen.

Welche Maße hat das Rillenkugellager 619/7?

Mit einer Bohrung von 7 mm, einem Außendurchmesser von 17 mm sowie einer schmalen Breite von 5 mm gehört das Lager zur kompakten Reihe. Diese Maße erlauben den Einbau in Gehäuse mit sehr engem radialem und axialem Bauraum. Prüfen Sie vor der Montage stets den Wellen- und Gehäusesitz auf Maßhaltigkeit.

Was bedeutet die offene Ausführung ohne Dichtung?

Ein offenes Rillenkugellager besitzt weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch die Wälzkörper und der Stahlblechkäfig frei zugänglich bleiben. Diese Konstruktion erzeugt keine zusätzliche Reibung durch Dichtlippen. Um Verschleiß zu vermeiden, muss das Lager vor Schmutzpartikeln geschützt und über das umgebende Gehäuse mit Schmierstoff versorgt werden.

Was zeichnet die normale Radiallagerluft bei diesem Lager aus?

Die Kennzeichnung steht für das herkömmliche Betriebsspiel zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern im unmontierten Zustand. Diese Standardluft gleicht übliche Wärmeausdehnungen im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad aus und passt zu gängigen Einpassungen auf zylindrischen Wellen ohne extreme Temperatureinflüsse.

Welche Rolle spielt die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1?

Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 (entspricht ABEC 1) definiert die Standardgenauigkeit für Maß-, Form- und Laufabweichungen nach Industrienorm. Bauteile dieser Klasse erfüllen alle regulären Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus und unterstützen die maßhaltige Passung bei Austausch oder Erstausrüstung.

Aus welchem Material besteht das Rillenkugellager 619/7?

Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der sich durch Härte und Formstabilität auszeichnet. Zusammen mit dem Käfig aus Stahlblech widersteht der Werkstoff stetigen Wechselbelastungen und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung im Betrieb.

In welchem Temperaturbereich kann das Lager betrieben werden?

Das Lager ist für einen thermischen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius spezifiziert. Innerhalb dieses Fensters behält der 100Cr6-Stahl seine Gefügestabilität. Achten Sie bei der Inbetriebnahme darauf, dass auch das gewählte Schmiermittel für die tatsächliche Betriebstemperatur der Lagerstelle ausgelegt ist.

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