SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 19,70 € | 374,25 € |
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Das Rillenkugellager 6214 /HC5C3 von SKF isoliert mit Keramikkugeln gegen Stromdurchgang und ist mit 70x125x24 mm sowie Lagerluft C3 für thermische Belastungen ausgelegt.
Beim Rillenkugellager 6214 /HC5C3 handelt es sich um ein einreihiges Hybrid-Wälzlager von SKF mit 70 mm Bohrung, 125 mm Außendurchmesser und 24 mm Breite. Die Besonderheit dieser Sonderausführung liegt in den Wälzkörpern aus Siliziumnitrid (Si3N4), die eine elektrische Isolierung zwischen Innen- und Außenring herstellen. Ausgestattet mit einem werkseitigen Hochtemperaturfett und gefertigt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1, nimmt die Konstruktion primär radiale sowie moderate axiale Belastungen auf.
Dieses Hybridlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo elektrische Spannungen auftreten können, beispielsweise bei frequenzumrichtergesteuerten Antrieben oder Generatoren. Der keramische Werkstoff der Kugeln unterbricht den Stromfluss und trägt dazu bei, Elektroerosion auf den Laufbahnen wie Riffelbildung oder Schmierstoffverbrennung zu verhindern. In Kombination mit der werkseitigen Befettung für hohe Betriebstemperaturen eignet sich die Einheit für Industrieantriebe mit thermischer und elektrischer Beanspruchung.
Siliziumnitrid weist eine geringere Dichte und eine höhere Festigkeit als klassischer Wälzlagerstahl auf, was Fliehkräfte im rotierenden System senkt. Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft. Diese zusätzliche Luftreserve ist darauf ausgelegt, thermische Ausdehnungen bei Erwärmung von Welle oder Gehäuse auszugleichen, ohne dass es zu einer Verspannung des Lagers kommt. Vor der Montage sollten Passungen und Betriebsbedingungen abgeglichen werden, um im Betrieb das passende Lagerspiel beizubehalten.
Die Kombination aus Stahlringen und Keramikwälzkörpern aus Siliziumnitrid kennzeichnet diese Sonderausführung von SKF. Sie schützt vor schädlichem Stromdurchgang im Betrieb. Die werkseitige Befüllung mit Hochtemperaturfett sowie die vergrößerte Lagerluft C3 sind für anspruchsvolle thermische Einsatzbedingungen ausgelegt.
Mit einem Innendurchmesser von 70 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und einer Baubreite von 24 mm entspricht das Bauteil den genormten Maßen der Reihe 6214. Als stromisolierte Sonderausführung lässt es sich direkt in entsprechend dimensionierte Lagersitze und Gehäusekonstruktionen einbauen.
Siliziumnitrid ist ein keramischer Isolator, der den Durchgang von parasitären Strömen durch das Lager verhindert. Zudem verfügt Keramik über eine geringere Dichte als Stahl, wodurch Zentrifugalkräfte verringert werden. Das Material reduziert den Verschleiß im Wälzkontakt und schont bei elektrisch belasteten Anwendungen den Schmierstoff.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine größere radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Das interne Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen ist vor dem Einbau leicht erhöht, um Maßänderungen durch Erwärmung im Betrieb oder straffe Passungen auf der Welle auszugleichen, damit das Lager unter Last frei abrollen kann.
Gefertigt ist das Wälzlager in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Klasse entspricht den Standardtoleranzen für Maß- und Laufgenauigkeit im Maschinenbau. Sie reicht für die meisten industriellen Anwendungen völlig aus und erlaubt den Einbau auf üblich tolerierten Wellen- und Gehäusesitzen.
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