FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,43 € | 46,22 € |
| 30 | 4,86 € | 43,79 € |
Das Rillenkugellager 61816 -C3 von FAG bietet als schmales Dünnringlager mit 80x100x10 mm verlässliche Laufeigenschaften bei geringem Bauraumbedarf.
Mit dem Rillenkugellager 61816 -C3 steht ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für Anwendungen mit geringem radialem Querschnitt zur Verfügung. Die Konstruktion von FAG verbindet eine Bohrung von 80 mm und einen Außendurchmesser von 100 mm mit einer Breite von 10 mm. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Kugelreihen auf Abstand und unterstützt einen ruhigen Lauf.
Dieses Wälzlager nimmt primär radiale Kräfte bei beengten Platzverhältnissen auf und stützt konstruktionsbedingt auch axiale Lasten in beiden Richtungen ab. Durch den geringen Querschnitt eignet sich die Baureihe 61816 für Konstruktionen, bei denen große Wellendurchmesser auf engem Einbauraum gelagert werden. Der Einsatz empfiehlt sich vor allem für Lagerstellen im allgemeinen Maschinenbau, die eine kompakte Bauweise und eine präzise Wellenführung erfordern.
Das Kennzeichen C3 weist eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radiallagerluft aus. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen gleicht thermische Dehnungen aus, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, lassen sich Schmierstoffwahl und externe Dichtelemente flexibel auf Umgebungsbedingungen im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad abstimmen.
Die Maße betragen 80 mm Innendurchmesser (Bohrung), 100 mm Außendurchmesser und 10 mm Baubreite. Durch diesen geringen radialen Querschnitt zählt die Type zur Dünnring-Baureihe 618, die speziell für Konstruktionen mit großem Wellendurchmesser und geringem radialen Einbauraum ausgelegt ist.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser konstruktive Freiraum trägt dazu bei, dass das Lager auch bei wärmebedingter Ausdehnung von Welle oder Innenring sowie bei festen Passungen ohne Verspannung abrollt.
Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Sowohl die Ringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl als auch der robuste Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität und Tragfähigkeit.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine werkseitigen Dichtscheiben. Schmiermittel wie Schmieröl oder Schmierfett lassen sich passend zu den Einsatzbedingungen der Anlage wählen und über das Gehäuse zuführen.
Im Inneren führt ein klassischer Stahlblechkäfig die Wälzkörper. Dieser Werkstoff ist widerstandsfähig gegenüber Schmierstoffen und eignet sich für Betriebstemperaturen bis +150 Grad, ohne die Reibung im Kugelsatz unnötig zu erhöhen.
Der Außenring ist glatt zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut für Sprengringe. Das Lager lässt sich somit direkt in eine zylindrische Gehäusebohrung einschieben und dort axial über Gehäuseschultern oder Sicherungsringe fixieren.
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