KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 6906 ZZ von JTEKT-KOYO bietet kompakte Maße von 30x47x9 mm mit beidseitiger Blechabdeckung für platzsparende Konstruktionen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6906 ZZ nimmt vor allem radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf. Durch den schmalen Querschnitt mit 30 mm Innen- und 47 mm Außendurchmesser bei nur 9 mm Baubreite eignet sich dieses Wälzlager für Anwendungen mit stark begrenztem Bauraum. Das Fabrikat von JTEKT-KOYO besteht aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) und arbeitet in der Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Konstrukteure greifen auf die Baureihe 69 zurück, wenn Wellen mit 30 mm Durchmesser in eng bemessene Gehäuse integriert werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich dort, wo hohe Drehzahlen bei gleichzeitig begrenztem radialem Einbauraum gefordert sind. Die beidseitige ZZ-Abdeckung schirmt das Innere vor gröberen Schmutzpartikeln ab, ohne zusätzliche Reibung wie eine schleifende Dichtung zu erzeugen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Die metallischen Deckscheiben (ZZ) bilden einen engen Spalt zum Innenring, wodurch kein Reibungskontakt entsteht. Das Lager behält dadurch das Drehzahlvermögen einer offenen Ausführung bei, bietet jedoch Schutz gegen das Eindringen fester Fremdkörper. Durch die normale Radiallagerluft (CN) ist das Bauteil für Standardpassungen und gleichmäßige thermische Betriebsbedingungen ausgelegt. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus und fügt sich glatt in vorgefertigte Aufnahmebohrungen ein.
Dieses Wälzlager verfügt über eine Bohrung von 30 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm und eine Breite von 9 mm. Mit dieser schmalen Bauform eignet es sich für platzsparende Konstruktionen, bei denen trotz eines relativ großen Wellendurchmessers nur wenig radialer Bauraum im Gehäuse zur Verfügung steht.
Das Nachsetzzeichen ZZ kennzeichnet beidseitig angebrachte Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech. Diese Spaltdichtungen schützen die Wälzkörper vor dem Eindringen von Staub und Fremdkörpern. Da die Blechscheiben den rotierenden Innenring nicht berühren, erzeugen sie im Betrieb kein zusätzliches Reibungsmoment.
Die normale Lagerluft beschreibt das definierte radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie trägt dazu bei, dass das Lager nach dem fachgerechten Aufpressen auf Welle und Gehäusesitz leichtgängig läuft, sofern keine ungewöhnlich hohen Temperaturdifferenzen auftreten.
Sowohl die Laufringe als auch die Kugeln sind aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt (Werkstoff 100Cr6). Dieses Material bietet eine hohe Härte und Formstabilität. Zur Führung und Trennung der Kugelreihe dient ein Käfig aus Stahlblech.
Das Lager ist für Umgebungstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Dieser Einsatzbereich deckt typische Industrieumgebungen vollständig ab. Bei Einsätzen nahe den Grenztemperaturen sollten Anwender das thermische Ausdehnungsverhalten der umgebenden Bauteile berücksichtigen, um Verspannungen im Lagersitz zu vermeiden.
Nein, dieses Produkt besitzt keine Stromisolierung an den Ringen. In elektrischen Maschinen, bei denen das Risiko von vagabundierenden Strömen oder Funkenbildung über die Wälzkörper besteht, müssen separate isolierende Maßnahmen am Lagersitz oder entsprechende Hybridlagerkonstruktionen vorgesehen werden.