KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das einreihige Rillenkugellager 6321 C3 (105x225x49 mm) nimmt hohe Radiallasten auf und gleicht durch vergrößerte Lagerluft thermische Ausdehnungen im Betrieb aus.
Das Rillenkugellager 6321 C3 von JTEKT-KOYO ist ein offenes Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 105 mm, einem Außendurchmesser von 225 mm sowie einer Breite von 49 mm eignet sich das Bauteil für schwere Wellenlagerungen. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sorgt für eine hohe Formstabilität der Laufbahnen und Wälzkörper. Dieses Lager entspricht der Norm-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und besitzt einen stabilen Stahlblechkäfig, der die Kugeln sicher führt.
Der Einsatz des Rillenkugellagers 6321 C3 empfiehlt sich bei hohen Radialkräften und moderaten Axialkräften in beiden Richtungen. Durch die offene Bauweise ohne Dichtscheiben lässt sich das Lager direkt in geschmierte Gehäuseumgebungen integrieren. Die Konstruktion deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab. Das Bauteil eignet sich für Industrieanwendungen mit kontinuierlichen Drehbewegungen und hohen Anforderungen an die Tragfähigkeit.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Das interne Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen fällt ab Werk etwas größer aus. Dadurch bleibt die Drehbewegung auch dann leichtgängig, wenn sich Welle und Innenring durch Erwärmung ausdehnen oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Bei der Konstruktion sollten Sie beachten, dass dieses offene Wälzlager eine externe Schmierung mit Öl oder Schmierfett sowie einen Schutz vor Verschmutzung durch das umgebende Maschinengehäuse benötigt.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 105 mm, einen Außendurchmesser von 225 mm und eine Baubreite von 49 mm. Durch diese standardisierten Maße passt das Bauteil genau in Gehäusebohrungen und auf Wellensitze, die für die genormte Lagerreihe 6321 ausgelegt sind.
Die Kennzeichnung C3 steht für ein vergrößertes Radialspiel im Lager. Wenn sich im laufenden Betrieb der Innenring durch Reibungswärme stärker erwärmt als der Außenring, dehnt sich der Werkstoff aus. Die vergrößerte Lagerluft wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen und unterstützt so einen vibrationsarmen Lauf unter thermischer Last.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise auf Abstand zueinander und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Das reduziert die innere Reibung sowie die Temperaturentwicklung. Gleichzeitig erweist sich der Werkstoff als robust gegenüber gängigen Industrieölen und verträgt Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Da dieses Modell keine werkseitig integrierten Dichtungen oder Deckscheiben besitzt, ist es nicht vorgefettet. Sie schmieren das Lager im eingebauten Zustand über das Gehäusesystem entweder mit Schmierfett oder über einen kontinuierlichen Ölkreislauf. Gleichzeitig muss die Gehäusekonstruktion das Eindringen von Schmutz und Fremdkörpern von außen verhindern.
Sowohl die massiven Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff weist eine hohe Ermüdungsfestigkeit und Verschleißbeständigkeit auf. Die präzise Oberflächengüte der Laufbahnen trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung und einer langen Nutzungsdauer im industriellen Einsatz bei.
Das Bauteil ist nach der Toleranzklasse P0 (entspricht Normaltoleranz bzw. ABEC 1) gefertigt. Diese Maß- und Laufgenauigkeit erfüllt die regulären industriellen Vorgaben für allgemeine Maschinenbau- und Antriebsanwendungen, bei denen keine extrem eingeengten Sondertoleranzen vorgeschrieben sind.