KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,01 € | 76,26 € |
| 30 | 8,03 € | 72,24 € |
Das Rillenkugellager 6315 ZZ von JTEKT-KOYO bietet mit 75 mm Bohrung und beidseitigen Deckscheiben Schutz vor grobem Schmutz.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6315 ZZ von JTEKT-KOYO nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt Wellen zugleich in beiden axialen Richtungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt das Lager über einen Außenring ohne Nut oder Flansch. Durch den Stahlblechkäfig und die normale Radiallagerluft eignet sich das Bauteil für industrielle Anwendungen mit kontinuierlichen Drehbewegungen bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Aufgrund der Abmessungen mit 160 mm Außendurchmesser und 37 mm Breite kommt dieses Lager im allgemeinen Maschinenbau sowie in rotierenden Wellenanordnungen zum Einsatz. Die Konstruktion nimmt kombinierte Beanspruchungen aus Radialkräften und axialen Führungskräften auf, solange keine ausgeprägte Schiefstellung der Welle vorliegt. Der Aufbau gestattet einen gleichmäßigen Rundlauf bei Standardbedingungen.
Die beiden berührungslosen Deckscheiben aus Blech schützen das Lagerinnere vor dem Eindringen fester Schmutzpartikel und Staub. Gegenüber schleifenden Dichtungen erzeugen die metallischen Abdeckungen keinen zusätzlichen Reibungswiderstand, wodurch sich das Lager für höhere Drehzahlen ohne zusätzliche Wärmeentwicklung eignet. Die Standard-Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 unterstützt dabei eine passgenaue Montage auf standardisierten Wellensitzen.
Mit einem Innendurchmesser von 75 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Breite von 37 mm entspricht das Bauteil genormten Hauptabmessungen. Dies ermöglicht den direkten Einbau in passende Lagergehäuse sowie auf entsprechende Wellensitze im Maschinenbau.
Die Kennzeichnung ZZ steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus gepresstem Stahlblech. Diese Spaltdichtungen schirmen die Wälzkörper gegen groben Schmutz ab, erzeugen im Betrieb keinen Reibungswiderstand und ermöglichen dadurch den Einsatz bei hohen Drehzahlen.
Als Radiallagerluft definiert diese Angabe den internen Spielraum zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Die Auslegung ist auf Standard-Passungen und gleichmäßige Betriebstemperaturen abgestimmt, um nach dem Aufpressen auf die Welle Verspannungen zu vermeiden.
Der zulässige Betriebsbereich dieses Wälzlagers liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der eingesetzte Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität und mechanische Festigkeit.
Als Radialrillenkugellager nimmt die Konstruktion primär Kräfte auf, die senkrecht zur Welle wirken. Dank der tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring stützt das Bauteil gleichzeitig Axialkräfte in beiden Richtungen ab, was eine Führung der rotierenden Welle unterstützt.
Gefertigt ist das Lager in der Normaltoleranz P0, die der Kennzeichnung ABEC 1 entspricht. Diese Klasse deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des Maschinenbaus ab und erlaubt eine montagegerechte Passung auf standardisierten Lagersitzen.