KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 4,20 € |
| 50 | 10% | 3,98 € |
| 150 | 15% | 3,76 € |
| 250 | 20% | 3,54 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6204 C3 von JTEKT-KOYO (20x47x14 mm) bietet erhöhte Radiallagerluft für thermisch beanspruchte Industrie- und Getriebelagerungen.
Das Rillenkugellager 6204 C3 von JTEKT-KOYO ist ein vielseitig einsetzbares Wälzlager mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 14 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt das einreihige Lager radiale sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Bauform ermöglicht eine direkte Versorgung über die externe Schmierstoffumgebung. Dank der Einstufung in Normaltoleranz (P0/PN bzw. ABEC 1) eignet sich die Komponente für industrielle Serienbedarfe und Instandsetzungen.
Dieses Wälzlager eignet sich bevorzugt für Baugruppen im Maschinen- und Getriebebau mit geschlossenem Gehäuse, in dem Schmieröl oder Schmierfett zugeführt wird. Durch den Stahlblechkäfig und den Temperatureinsatzbereich von -20 bis +150 Grad bleibt die Komponente bei wechselnden thermischen Einflüssen formstabil. Konstrukteure nutzen diesen Lagertyp, um Wellen mit kombinierten Lasten bei kontinuierlicher Schmiermittelzirkulation zu führen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Das radiale Spiel zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern gleicht thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im Betrieb aus. Ebenso wirkt dieser konstruktive Freiraum einem Klemmen der Wälzkörper bei festen Passungen auf Welle oder Gehäuse entgegen. Für ungedichtete Lager ist dabei eine saubere Einbauumgebung maßgeblich.
Mit einem Innendurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Baubreite von 14 mm entspricht das Modell genormten Standardmaßen. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch. Diese Geometrie ermöglicht den direkten Austausch in bestehenden Baugruppen sowie die passgenaue Integration in Neukonstruktionen mit zylindrischem Lagersitz.
Eine Radiallagerluft der Klasse C3 ist etwas größer bemessen als die Normalausführung. Sie wirkt einem Verspannen der Wälzkörper entgegen, wenn sich Welle und Lagerringe durch Temperaturunterschiede im Betrieb ausdehnen oder durch feste Passungen radial eingeengt werden. Das unterstützt die freie Drehbarkeit unter thermischer Belastung.
Ohne integrierte Dicht- oder Deckscheiben besitzt das Lager keine werkseitige Fettfüllung. Die Schmierung erfolgt über das umgebende System, etwa durch ein Ölbad, eine Umlaufschmierung oder manuell eingebrachtes Wälzlagerfett. Die Ausführung erfordert ein sauberes Gehäuseumfeld, um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu vermeiden.
Der Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad. Wälzkörper und Ringe aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der verbaute Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Für einen sicheren Betrieb muss das gewählte Schmiermittel ebenfalls für die auftretenden Temperaturen geeignet sein.
Die Fertigung erfolgt nach der Standard-Toleranzklasse P0/PN, entsprechend der Klassifizierung ABEC 1. Diese Genauigkeitsklasse deckt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau sowie bei industriellen Reparaturen ab. Sie definiert zulässige Abweichungen für Rundlauf, Bohrungsdurchmesser und Planlauf der Ringe im einbaufertigen Zustand.
Als einreihiges Radialkugellager nimmt die Ausführung 6204 vor allem radiale Kräfte auf. Dank der tiefen Laufrillen in Innen- und Außenring kann das Bauteil gleichzeitig moderate Axialkräfte in beide Richtungen übertragen. Es eignet sich daher als universelles Fest- oder Loslager in Wellenlagerungen.