NKE
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Das Rillenkugellager 61940 von NKE Steyr bietet mit 200 mm Bohrung und schmalem Querschnitt eine platzsparende Lösung für hohe Radiallasten.
Das Rillenkugellager 61940 ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. NKE Steyr fertigt diese Ausführung mit einer Bohrung von 200 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm und einer Breite von 38 mm. Durch das Verhältnis von großem Wellendurchmesser zu geringer Wandstärke eignet sich diese Bauform für kompakte Konstruktionen. Als offenes Lager lässt es sich flexibel in öl- oder fettgeschmierte Baugruppen integrieren und nimmt primär radiale sowie moderate axiale Kräfte auf.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Rillenkugellager 61940 vor allem in Lagerungen mit großen Wellendurchmessern und begrenztem radialem Bauraum im Maschinenbau. Das Lager ermöglicht den Einbau auf starken Wellen bei schlankem Gehäusequerschnitt. Durch den Stahlblechkäfig bleibt der Wälzkörpersatz auch bei wechselnden Drehzahlen geführt. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt.
Da das Rillenkugellager 61940 als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, erfordert die Lagerstelle eine externe Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Dieser Aufbau erlaubt die freie Wahl des Schmierstoffs über das übergeordnete Maschinensystem. Mit der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz bzw. ABEC 1) und normaler Radiallagerluft deckt dieses Wälzlager gängige Passungssituationen ab. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Lagersitze auf Fluchtung, um Verspannungen zu vermeiden.
Dieses Lager weist einen Innendurchmesser von 200 mm, einen Außendurchmesser von 280 mm sowie eine Breite von 38 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in bestehenden Gehäuse- und Wellenpassungen des Maschinenbaus.
Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtungen ermöglicht eine kontinuierliche Versorgung über zentrale Schmiersysteme mit Öl oder Fließfett. Zudem verringert der Verzicht auf schleifende Dichtlippen die Reibung im Lager. Der Schutz vor Verschmutzung sowie der Verbleib des Schmierstoffs werden bei dieser Bauweise durch externe Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe realisiert.
Die Einstufung in die Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet) definiert die zulässigen Maß- und Lauffehler nach internationalen Normen. Sie stellt die Standardpräzision für Industrieanwendungen dar und genügt für die Mehrheit aller Antriebslösungen im allgemeinen Maschinenbau, sofern keine extremen Rundlaufanforderungen vorliegen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius ausgelegt. Maßgebend dafür sind die thermische Stabilität des 100Cr6-Wälzlagerstahls sowie der verbaute Stahlblechkäfig. Bei der Auslegung der Betriebstemperatur muss stets das Temperaturprofil des gewählten Schmierstoffs berücksichtigt werden, um Mangelschmierung zu verhindern.
Der Stahlblechkäfig trennt die rollenden Kugeln gleichmäßig voneinander und verhindert deren gegenseitige Berührung im Betrieb. Dadurch verringert sich die Reibung im Wälzkörpersatz. Das gepresste Stahlblech verbindet ein geringes Eigengewicht mit ausreichender Festigkeit gegen mechanische Schwingungen und eignet sich für übliche Schmieröle sowie Schmierfette.
Die Ausführung verfügt über normale Radiallagerluft. Diese Lagerluft beschreibt das radiale Spiel zwischen Außenring, Kugeln und Innenring im unmontierten Zustand. Sie ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen auf die 200-mm-Welle mit Standardpassung ein spielfreier oder leicht elastischer Betriebszustand unter Betriebstemperatur entsteht.
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