SKF
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| 35 | 2,61 € | 23,51 € |
Das Rillenkugellager W6203 -2Z von SKF aus nichtrostendem Stahl mit den Maßen 17x40x12 mm bietet berührungslosen Schutz vor Schmutzpartikeln.
Das einreihige Rillenkugellager W6203 -2Z von SKF ist für kombinierte Radial- und Axialbelastungen konstruiert. Durch die Fertigung aus nichtrostendem Stahl widerstehen sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper Feuchtigkeit und korrosiven Einflüssen. Mit einem Innendurchmesser von 17 mm, einem Außendurchmesser von 40 mm und einer Breite von 12 mm entspricht das Lager den genormten Standardmaßen. Die Ausführung verfügt über einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut sowie einen geführten Stahlblechkäfig.
Dieses Wälzlager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo Feuchtigkeit, Nässe oder korrosive Umgebungsbedingungen herkömmlichen Wälzlagerstahl angreifen würden. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei feuchtigkeitsbelasteten Umgebungen sowie in Baugruppen mit regelmäßigen Reinigungszyklen. Da die Konstruktion sowohl radiale Kräfte als auch axiale Führungskräfte aufnimmt, dient sie zur Führung rotierender Wellen in korrosionsgefährdeten Industrieumgebungen.
Die beidseitigen Deckscheiben (Nachsetzzeichen -2Z) fungieren als berührungslose Spaltdichtungen. Sie halten grobe Schmutzpartikel vom Lagerinneren fern, ohne zusätzliche Reibung oder Wärmeentwicklung an den Dichtlippen zu erzeugen. In Verbindung mit dem nichtrostenden Stahl bleibt die Funktion auch bei Kontakt mit Wasser erhalten. Ausgelegt für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius und gefertigt in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1), ist diese Bauform für anspruchsvolle Betriebsbedingungen dimensioniert.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 17 mm, einen Außendurchmesser von 40 mm und eine Breite von 12 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Einbau in passende Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze.
Die Kennzeichnung 2Z steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Blech. Diese Scheiben bilden einen feinen Spalt zum Innenring und schützen den Innenraum vor dem Eindringen von Staub und Fremdkörpern. Da kein direkter Schleifkontakt vorliegt, entstehen im Betrieb keine zusätzlichen Reibungsverluste.
Nichtrostender Stahl schützt Lagerringe und Wälzkörper vor Korrosion, wenn das Bauteil Feuchtigkeit, Spritzwasser oder aggressiver Atmosphäre ausgesetzt ist. Im Vergleich zu Standard-Wälzlagerstahl wird dadurch Rostbildung vermieden, was die Betriebssicherheit in feuchten Anlagenbereichen oder bei häufigen Reinigungsprozessen unterstützt.
Dieses Lager wird mit normaler Radiallagerluft (Normalluft) gefertigt. Die Lagerluft beschreibt das radiale Spiel der Wälzkörper zwischen Innen- und Außenring im unbelasteten Zustand. Die Normalausführung ist für standardmäßige Passungspaarungen und durchschnittliche Betriebstemperaturen ohne extreme thermische Dehnungsunterschiede ausgelegt.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Grenzen behalten die metallischen Komponenten sowie die Deckscheiben ihre Formstabilität und mechanischen Eigenschaften bei. Für Anwendungen außerhalb dieser Spanne sind thermische Grenzwerte des Gesamtsystems gesondert zu prüfen.
Einreihige Rillenkugellager sind in erster Linie für radiale Belastungen senkrecht zur Welle konstruiert. Durch die tiefen Laufrillen können sie gleichzeitig moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnehmen. Diese Eigenschaft ermöglicht eine präzise Führung der rotierenden Welle im Betrieb.
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