FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 4,57 € | 86,86 € |
| 20 | 9,15 € | 82,28 € |
Das Rillenkugellager 61822 von FAG bietet eine schmale Bauform für radiale Traglasten bei Wellendurchmessern von 110 mm.
Beim Rillenkugellager 61822 handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager der besonders flachen Baureihe 618. Mit einem Innendurchmesser von 110 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 16 mm beansprucht dieses Bauteil wenig radialen Bauraum. Aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt, führt der integrierte Stahlblechkäfig die Wälzkörper gleichmäßig durch die tiefen Laufrillen. Die Ausführung kommt zum Einsatz, wenn ein Wellendurchmesser von 110 mm bei kompakten Gehäuseabmessungen gelagert werden soll.
Dieses Dünnringlager nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt Wellen mit moderaten axialen Führungskräften in beiden Richtungen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, im Getriebebau sowie in kompakten Konstruktionen, bei denen ein geringes Bauteilgewicht und schlanke Querschnitte gefordert sind. Durch den offenen Aufbau ohne integrierte Dichtscheiben ist das Lager für geschlossene Gehäusesysteme mit externer Schmierstoffversorgung über Öl oder Fett ausgelegt.
Die offene Bauart ermöglicht den ungehinderten Schmierstoffzutritt über das Gehäusesystem und erlaubt Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Da keine berührenden Dichtelemente verbaut sind, läuft das Bauteil reibungsarm. Die Ausführung entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 (PN bzw. ABEC 1) und besitzt eine normale Radiallagerluft. Dieses Lagerspiel gleicht geringfügige thermische Ausdehnungen aus, ohne dass die Wälzkörper unter üblichen Betriebsbedingungen verspannen.
Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 110 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 16 mm. Aufgrund des geringen Querschnittsverhältnisses zählt es zur Dünnring-Reihe 618 und beansprucht wenig radialen Einbauraum.
Toleranzklasse P0, normativ auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für standardisierte Industrieanwendungen. Sie bildet die gebräuchliche Grundgenauigkeit ab und deckt die Anforderungen gängiger Maschinenkonstruktionen ab.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben an den Stirnseiten. Sie bieten geringe Reibung und lassen sich direkt über ein bauseitiges Schmiersystem mit Schmierstoff versorgen. Für schmutzbelastete Umgebungen muss das umgebende Gehäuse entsprechend abgedichtet sein.
Die Radiallagerluft beschreibt das interne Spiel zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern vor dem Einbau. Die normale Lagerluft trägt dazu bei, dass das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und unter gewöhnlichen Betriebstemperaturen spannungsfrei rotiert.
Dank der Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl und dem Stahlblechkäfig deckt diese Variante einen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad ab. Entscheidend für den Betrieb ist dabei stets die Temperaturbeständigkeit des gewählten Schmierstoffs.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Der Käfig besteht aus profiliertem Stahlblech und führt die Wälzkörper gleichmäßig im Lager.
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