SKF
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Das Rillenkugellager 61811 von SKF bietet kompakte Abmessungen von 55x72x9 mm für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum.
Das einreihige Rillenkugellager 61811 von SKF ist ein radiales Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer schmalen Breite von 9 mm. Durch diesen geringen Querschnitt eignet sich das Bauteil vor allem für Anwendungen, bei denen wenig radialer Bauraum zur Verfügung steht. Als offene Bauform ohne integrierte Dichtungen ermöglicht das Lager eine ungehinderte Schmierstoffzufuhr im System.
Dieses Lager kommt vor allem in Konstruktionen zum Einsatz, die trotz eines Wellendurchmessers von 55 mm ein geringes Gehäusemaß und eine schmale Bauweise verlangen. Das einreihige Rillenkugellager nimmt vorwiegend radiale Lasten sowie mäßige axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Da es sich um ein offenes Lager handelt, wird es vor allem in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen verwendet, bei denen die Dichtung gegen äußere Partikel über das umgebende Maschinengehäuse erfolgt.
Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Weil keine Dichtscheiben den Innenraum verschließen, erfordert der Betrieb eine passende Schmierstoffversorgung von außen, beispielsweise über ein Ölbad oder eine Zentralschmierung. Der geführte Stahlblechkäfig sorgt für einen gleichmäßigen Abstand der Wälzkörper. Ausgelegt ist die Einheit für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius, was die thermischen Anforderungen im industriellen Dauerbetrieb abdeckt.
Das Rillenkugellager 61811 weist einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm und eine Breite von 9 mm auf. Diese Maße entsprechen einer schmalen Querschnittsreihe, die bei gegebener Wellenstärke ein kompaktes Außengehäuse ermöglicht. Gefertigt sind sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6.
Ein offenes Rillenkugellager besitzt ab Werk weder Deckscheiben noch berührende Dichtungen. Das Schmiermittel kann dadurch frei zwischen die Laufbahnen fließen, wodurch das Lager für ölgeschmierte Systeme vorbereitet ist. Gleichzeitig muss das umgebende Maschinengehäuse den Schutz vor Staub, Feuchtigkeit und Schmutzpartikeln übernehmen, damit keine Fremdkörper in die Laufbahn gelangen.
Die normale Radiallagerluft definiert das interne radiale Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Spielraum trägt dazu bei, dass sich das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einpassen in das Gehäuse unter üblichen Betriebsbedingungen frei dreht. Es entsteht weder unzulässiges Klemmen noch übermäßige Reibung.
In dieser Ausführung kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Er führt die Kugeln auf der Laufbahn und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Stahlblechkäfige eignen sich für Standardanwendungen mit Schmierölen oder Schmierfetten und zeichnen sich durch ihre Verträglichkeit mit gängigen Schmierstoffen im zulässigen Temperaturbereich aus.
Das offene Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser thermischen Spanne behält der Standard-Wälzlagerstahl seine Maßhaltigkeit. Für den Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, dessen Viskosität und Eignung den jeweiligen Temperaturen der Maschinenumgebung entspricht.
Die Einstufung nach P0 (entsprechend PN oder ABEC 1) steht für die genormte Normaltoleranz bei Wälzlagern. Sie regelt die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf. Diese Toleranzklasse deckt die meisten Standardanforderungen im allgemeinen Maschinenbau, in Antriebseinheiten und in industriellen Instandsetzungen vollständig ab.
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