6096 -M-C3 Rillenkugellager von FAG
6096 -M-C3 Rillenkugellager von FAG

FAG

Rillenkugellager FAG 6096 -M-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
480 mm
Außendurchmesser
700 mm
Breite
100 mm
Kugelreihen
einreihiges Lager
Käfig
Messingkäfig
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
126 kg
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Rillenkugellager FAG 6096 -M-C3
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Rillenkugellager FAG 6096 -M-C3

Das einreihige Rillenkugellager 6096 -M-C3 von FAG Wälzlager bietet 480 mm Bohrung, einen Messingkäfig sowie vergrößerte C3-Lagerluft für anspruchsvolle Großlagerungen.

Das Rillenkugellager 6096 -M-C3 von FAG Wälzlager ist ein einreihiges Wälzlager für schwere Industrieanwendungen mit Wellendurchmessern von 480 mm. Die Konstruktion nimmt Radialkräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Durch den massiven Messingkäfig und die vergrößerte Lagerluft C3 eignet sich dieses Großlager insbesondere für Betriebszustände mit erhöhter thermischer Beanspruchung. Industrieeinkäufer und Instandhalter erhalten eine exakt gefertigte Komponente nach gängigen Standards für kontinuierlich laufende Großantriebe.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 6096 -M-C3?

Großlagerungen mit kontinuierlich hohen Radiallasten und beidseitigen Axialkräften bilden den typischen Einsatzbereich dieser Bauform. Die Abmessungen mit einem Außendurchmesser von 700 mm und 100 mm Breite erlauben die Aufnahme hoher Radialkräfte. Da das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist, deckt es fordernde thermische Umgebungsbedingungen ab. Bei Instandhaltungs- und Revisionsarbeiten erleichtern die definierten Anschlussmaße einen passgenauen Austausch.

Welche Funktion haben Messingkäfig und C3-Lagerluft?

Das Nachsetzzeichen M verweist auf einen massiven Messingkäfig, der die Wälzkörper auch bei Vibrationen oder Stoßbelastungen führt. Die Lagerluft C3 bedeutet ein radiales Spiel, das größer als die normale Standardluft ausfällt. Diese Ausführung wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn sich Welle und Lagerringe im Betrieb durch Temperaturunterschiede ausdehnen. Vor dem Einbau sollten die Gehäusetoleranzen sowie die geplante Schmierstoffversorgung auf die Betriebsbedingungen abgestimmt werden.

Welche Maße hat das Rillenkugellager 6096 -M-C3?

Das Lager weist eine Bohrung von 480 mm, einen Außendurchmesser von 700 mm und eine Breite von 100 mm auf. Diese Hauptabmessungen definieren den Bauraum in Großantrieben exakt und erleichtern Instandhaltern die maßgenaue Prüfung bestehender Konstruktionen.

Was bedeutet die Angabe C3 bei diesem Großlager?

Das Kürzel C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dadurch besitzt das Lager im unmontierten Zustand ein größeres Radialspiel. Dies trägt dazu bei, thermische Dehnungen zwischen Welle und Gehäuse im laufenden Betrieb auszugleichen, sodass die Wälzkörper frei abrollen.

Warum ist das Rillenkugellager 6096 mit einem Messingkäfig ausgestattet?

Der mit dem Kennzeichen M versehene Messingkäfig bietet hohe mechanische Festigkeit und Formstabilität. Er unterstützt eine stabile Führung der Wälzkörper auch unter fordernden Betriebsbedingungen oder thermischer Belastung. Die massive Ausführung ist auf hoch beanspruchte Industrieanwendungen ausgelegt.

In welchem Temperaturbereich arbeitet das Rillenkugellager 6096 -M-C3?

Für das Rillenkugellager 6096 -M-C3 ist ein Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad spezifiziert. Wälzkörper, Lagerringe und Messingkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßstabilität. Bei der Auslegung empfiehlt sich ein Schmierstoff, der für diese Betriebstemperaturen geeignet ist.

Welche Belastungsarten nimmt das einreihige Rillenkugellager auf?

Als einreihiges Radialkugellager nimmt die Bauform 6096 vorrangig Radialkräfte senkrecht zur Welle auf. Durch die tiefen Laufrillen in den Ringen überträgt das Bauteil zusätzlich Axialkräfte in beide Richtungen. Das vereinfacht Lagerungskonzepte in schweren Maschinen ohne zusätzliche Axialführungen.

Welche Anforderungen gelten für die Schmierung des Großlagers?

Da das Lager als offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen gefertigt ist, benötigt es eine externe Schmierstoffversorgung über Schmierfett oder Schmieröl. Schmierstoffviskosität und Nachschmierfristen sollten auf die Betriebstemperaturen abgestimmt werden, um metallischen Kontakt der Laufbahnen zu vermeiden.

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