NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,61 € | 11,53 € |
| 25 | 1,21 € | 10,93 € |
| 50 | 1,82 € | 10,32 € |
Das Rillenkugellager 62/32 C3 von NSK ist mit 32x65x17 mm und vergrößerter Lagerluft für Anwendungen bei erhöhten Betriebstemperaturen ausgelegt.
Das Rillenkugellager 62/32 C3 ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 32 mm, einem Außendurchmesser von 65 mm und einer Breite von 17 mm. Diese Ausführung von NSK kommt ohne integrierte Dichtungen aus und verfügt über einen Stahlblechkäfig. Einreihige Rillenkugellager nehmen vorrangig radiale Kräfte auf, verkraften bei kompakter Bauweise aber auch axiale Belastungen in beiden Richtungen. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Konstrukteure und Instandhalter wählen dieses offene Lager bevorzugt für Baugruppen, bei denen Schmiermittel von außen zugeführt wird oder ein geschlossener Ölkreislauf besteht. Da das Lager nicht abgedichtet ist, zeichnet es sich durch einen geringen Reibungswiderstand im Betrieb aus. Typische Einsatzfelder finden sich bei Wellenlagerungen mit 32 mm Durchmesser, bei denen eine externe Gehäuseabdichtung vorhanden ist und eine leichtgängige Führung gefordert wird.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung hin. Dieser zusätzliche interne Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn sich Welle und Lagerringe im Betrieb erwärmen. Zudem verringert die C3-Luft das Risiko von Verspannungen bei festen Passungssitzen auf der Welle. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die offene Bauform vor Schmutzpartikeln geschützt wird und eine passende Schmierstoffversorgung über das Gehäuse gegeben ist.
Einreihige Ausführung mit den Hauptabmessungen 32 mm Bohrung, 65 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite. Das offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 besitzt einen formstabilen Stahlblechkäfig sowie eine vergrößerte C3-Radiallagerluft. Es nimmt vorrangig radiale Lasten auf und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Das interne Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen ist größer bemessen als bei Standardlagern. Dadurch verbleibt auch bei Erwärmung der Bauteile oder strammem Passungssitz ausreichend Bewegungsfreiheit, was einem Heißlaufen und vorzeitigem Verschleiß der Wälzkörper entgegenwirkt.
Die offene Konstruktion ohne Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht den ungehinderten Schmierstoffaustausch bei Ölbad- oder Zirkulationsschmierung im Gehäuse. Zudem entstehen keine Schleifverluste durch Berührungsdichtungen, was die Reibung reduziert. Die Lagerstelle erfordert jedoch eine bauseitige Abdichtung im Gehäusedeckel, um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit abzuwehren.
Der Hersteller gibt für diese Ausführung eine Spanne von -20 bis +150 Grad Celsius an. Der Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieses Fensters formstabil. Bei der Wahl des Schmierfetts oder Schmieröls ist darauf zu achten, dass der verwendete Schmierstoff für die im Betrieb auftretenden Temperaturen freigegeben ist.
Das Modell entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was im angelsächsischen Raum dem Standard ABEC 1 gleichkommt. Diese Genauigkeitsklasse deckt die üblichen Maß- und Lauftoleranzen für Industrieanwendungen ab. Die zylindrische 32-mm-Bohrung und der 65-mm-Außenring lassen sich damit präzise in genormte Lagersitze nach Herstellervorgabe einpassen.
Da keine werkseitige Fettfüllung und keine Dichtungen integriert sind, erfolgt die Schmierung über die umgebende Konstruktion. Sie können das Lager wahlweise mit Schmierfett befüllen oder über ein Schmierölbad betreiben. Regelmäßige Schmierstoffkontrollen tragen dazu bei, metallischen Kontakt und vorzeitigen Verschleiß an den Wälzkörpern zu verhindern.
NSK Deutschland GmbH
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