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Das Rillenkugellager 61918 -C3 von NKE Steyr bietet mit 90x125x18 mm kompakte Maße und erhöhte Radiallagerluft für thermisch anspruchsvolle Einbausituationen.
Das Rillenkugellager 61918 -C3 von NKE Steyr ist ein einreihiges Radialkugellager ohne Dichtung. Die Hauptabmessungen betragen 90 mm Bohrung, 125 mm Außendurchmesser und 18 mm Breite. Durch die Fertigung aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und die Führung durch einen Stahlblechkäfig eignet sich das Lager für vielseitige Industrieanwendungen. Als offenes Lager lässt es sich in bestehende Schmierkreisläufe einbinden. Die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) definiert die genaue Maßhaltigkeit für Gehäuse und Welle.
Das Rillenkugellager 61918 -C3 eignet sich für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum bei einem Wellendurchmesser von 90 mm. Es nimmt primär radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Der Einsatz erfolgt in Lagerungsanordnungen mit externer Schmierstoffversorgung, da ohne integrierte Dichtscheiben Schmieröl ungehindert zwischen Innen- und Außenring zirkuliert. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieses vergrößerte Radialspiel gleicht thermische Dehnungen aus, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Auch feste Passungen, die den Innenring beim Aufpressen auf die Welle aufweiten, gleicht diese Lagerluft aus. Als offene Bauform erfordert das Lager eine externe Gehäuseabdichtung, um Schmutzeintrag zu verringern und den Schmierstoff am Wirkort zu halten.
Mit 90 mm Bohrung, 125 mm Außendurchmesser und 18 mm Baubreite gehört dieses Modell zu den dünnwandigen Radiallagern. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Nut, wodurch sich das Lager direkt in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Ein vergrößertes Radialspiel verhindert ein Klemmen der Wälzkörper, wenn Erwärmungen im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad zu Maßänderungen führen. Zudem kompensiert die Lagerluftklasse C3 den Querschnittsverlust, der durch stramme Passungssitze auf der Welle entsteht.
Da das Lager keine Dichtscheiben aufweist, gelangt Schmierstoff direkt an die Laufbahnen und den Stahlblechkäfig. Die Versorgung kann über eine externe Fettschmierung oder die Einbindung in eine Ölbad- bzw. Umlaufschmierung erfolgen. Eine äußere Gehäuseabdichtung ist erforderlich.
Innenring, Außenring und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), ausgelegt auf hohe Druckbeanspruchung im Wälzkontakt. Der Käfig zur Führung der Kugelreihe ist aus stabilem Stahlblech gefertigt.
Die Fertigung erfolgt in der Normtoleranz P0 (entspricht PN sowie ABEC 1). Diese Klasse deckt die regulären Maß- und Rundheitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab und ermöglicht standardisierte Passungssitze auf Welle und Gehäuse.
Die materialbedingte Einsatzgrenze der Stahlkomponenten reicht von -20 bis +150 Grad. Da keine temperaturempfindlichen Kunststoff- oder Elastomerteile verbaut sind, bestimmt primär die thermische Beständigkeit des extern zugeführten Schmierstoffs die nutzbare Betriebstemperatur.
NKE AUSTRIA GmbH
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