FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,33 € | 6,34 € |
| 50 | 0,66 € | 6,01 € |
| 100 | 1,00 € | 5,67 € |
Das Rillenkugellager 16002 -C3 von FAG verbindet platzsparende Abmessungen von 15x32x8 mm mit erhöhter Lagerluft für den Lauf bei thermischer Ausdehnung.
Das Rillenkugellager 16002 -C3 von FAG Wälzlager ist ein einreihiges Radialkugellager in offener Ausführung ohne Dichtscheiben. Bei schlanken Abmessungen mit 15 mm Innen- und 32 mm Außendurchmesser sowie 8 mm Breite nimmt dieses Wälzlager vorwiegend radiale Belastungen auf. Die offene Konstruktion ermöglicht die direkte Schmierung über ein öl- oder fettführendes Gehäuse. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl (100Cr6) gleichmäßig durch die ununterbrochenen Laufrillen.
Dieses Wälzlager eignet sich bevorzugt für kompakte Wellenkonstruktionen, bei denen eine geschützte Gehäuseumgebung vorliegt. Da keine eigenen Dichtungen integriert sind, dichten externe Gehäusedichtungen die Lagerstelle gegen Verunreinigungen ab. Die schmale Bauform der Baureihe 160 beansprucht wenig radialen sowie axialen Bauraum. Zudem gestattet das offene Design eine ungehinderte Zirkulation des Schmiermediums, was zu einer kontinuierlichen Wärmeabfuhr im Betrieb beiträgt.
Die C3-Klassifizierung steht für eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft im unbelasteten Zustand. Diese Variante dient Konstruktionen, bei denen Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungssitze das Lagerspiel im Betrieb verengen. Durch den erweiterten Spielraum bleibt die Leichtgängigkeit auch bei Erwärmung erhalten. Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt und gleicht thermisch bedingte Gefügeausdehnungen aus.
Mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm und einer Breite von 8 mm beansprucht dieses Wälzlager wenig radialen Bauraum. Die schmale Geometrie der Baureihe 160 entlastet enge Einbaustellen. Sowohl der Innen- als auch der Außenring sind zylindrisch ausgeführt und kommen ohne Flansch oder Sicherungsnut aus.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der normalen Lagerausführung. Die Wälzkörper besitzen im Ausgangszustand mehr radiales Spiel zwischen den Laufbahnen. Dies gleicht temperaturbedingte Dehnungen der Welle oder Maßänderungen durch Übermaßpassungen aus, ohne dass das Lager im laufenden Betrieb unter Zwang läuft.
Offene Wälzlager besitzen weder Deckscheiben noch berührende Dichtlippen. Sie kommen dort zum Einsatz, wo das umgebende Gehäuse die Abdichtung übernimmt oder das Lager direkt von Schmieröl umspült wird. Der Verzicht auf Dichtelemente verringert die Reibung und erlaubt den ungehinderten Austausch von Schmierstoffen im laufenden System.
Für dieses Lager gilt ein zulässiger Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Der eingesetzte Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig sind auf Formstabilität in diesem Intervall abgestimmt. Achten Sie bei der Auslegung darauf, dass auch der gewählte Schmierstoff für die vorherrschende Temperatur der Lagerstelle freigegeben ist.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was dem Standard nach ABEC 1 gleichkommt. Dies bezeichnet die genormte Normaltoleranz für Industrie-Wälzlager. Sie bietet eine ausreichende Laufgenauigkeit für herkömmliche Wellen- und Gehäusesitze im Maschinen- und Gerätebau, ohne zusätzliche Sonderanforderungen an die Fertigungsumgebung zu stellen.
Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl der Güte 100Cr6 gefertigt. Dieser Chromstahl bietet Festigkeit gegen Verschleiß unter radialen Druckkräften. Ein formstabiler Käfig aus gepresstem Stahlblech sorgt für die gleichmäßige Verteilung der Kugeln im Lager.
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