FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,44 € | 122,32 € |
| 20 | 12,88 € | 115,88 € |
Das Rillenkugellager 6317 von FAG ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit den Hauptabmessungen 85x180x41 mm für vielseitige Industrieanwendungen.
Beim Rillenkugellager 6317 handelt es sich um ein universell einsetzbares Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Es nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt Wellen zugleich in axialer Richtung. Da dieses Lager ohne integrierte Dichtscheiben konstruiert ist, lässt es sich direkt über den Schmierkreislauf der Maschine oder ein geeignetes Schmierfett versorgen. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei geringer Eigenreibung.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Rillenkugellager 6317 vor allem in industriellen Antrieben und rotierenden Wellenlagerungen mit radialer Beanspruchung. Durch die stabile Konstruktion bewältigt das Lager mittlere bis hohe Radialkräfte bei entsprechenden Drehzahlen. In geschlossenen Maschinengehäusen profitiert die Lagerung von einem kontinuierlichen Ölstrom, der Schmiermittel zuführt und Wärme abführt. Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt.
Die offene Konstruktion erfordert ein sauberes Montageumfeld sowie eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 eignet sich die Komponente für gängige Passungen im Maschinenbau. Vor dem Einbau sollten die Maße der Welle von 85 mm sowie der Gehäusebohrung von 180 mm geprüft werden, um Fluchtungsfehler zu vermeiden.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Breite von 41 mm auf. Es handelt sich um ein einreihiges Wälzlager ohne Ringnut oder Flansch am Außenring, gefertigt nach Vorgaben der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1.
Eine offene Ausführung ohne schleifende Deck- oder Dichtscheiben minimiert den Reibungswiderstand und ermöglicht höhere Grenzdrehzahlen. Die Schmierstoffversorgung erfolgt in der Regel extern über ein Ölbad oder eine Zentralschmierung der Maschine. Das Gehäuse muss das Lager vor äußeren Verunreinigungen schützen.
Die normale Radiallagerluft entspricht dem herstellerübergreifenden Standardbereich ohne Kennzeichnungssuffix. Sie bietet im Betrieb ein ausgewogenes Spiel zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern. Diese Ausführung ist für übliche Passungswahlen auf Welle und Gehäuse sowie moderate Betriebstemperaturen ohne extreme thermische Ausdehnung ausgelegt.
Der zulässige Temperaturbereich für das Bauteil liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Achten Sie bei der Auslegung darauf, dass auch das gewählte Schmiermittel für die Betriebstemperatur freigegeben ist.
Das Lager ist mit einem geführten Stahlblechkäfig ausgestattet. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht, mechanische Stabilität und Beständigkeit gegenüber üblichen Industrie-Schmierstoffen aus. Er hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und reduziert die Wärmeentwicklung im Wälzkontakt.
Als Radial-Rillenkugellager nimmt es primär Radialkräfte auf, die senkrecht zur Welle wirken. Durch die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring kann das Lager zusätzlich Axialkräfte in beiden Richtungen abstützen. Reine oder dominierende Axiallasten sollten jedoch vermieden werden, um die Laufbahngeometrie nicht übermäßig zu beanspruchen.
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