NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,25 € | 4,77 € |
| 50 | 0,50 € | 4,52 € |
| 150 | 0,76 € | 4,26 € |
| 250 | 1,00 € | 4,02 € |
Das Rillenkugellager 6207 von NKE Steyr ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager mit den Hauptabmessungen 35 x 72 x 17 mm.
Mit dem Rillenkugellager 6207 steht ein vielseitig nutzbares Wälzlager für den allgemeinen Maschinen- und Getriebebau bereit. NKE Steyr fertigt dieses einreihige Bauteil aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 mit zylindrischer Bohrung. Die tiefe Laufrillengeometrie nimmt primär radiale Kräfte auf und stützt Wellen bei Bedarf in beiden axialen Richtungen ab. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, gelangt Schmiermittel ungehindert an die Wälzkörper.
Konstrukteure nutzen diese Bauform vor allem in geschlossenen Baugruppen mit vorhandener Umlaufschmierung oder externer Kapselung. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Anlagenbau bei rotierenden Wellen mit kombinierten radialen und axialen Lasten. Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und reduziert die innere Reibung. Das Wälzlager deckt einen thermischen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad ab.
Ein offenes Lager empfiehlt sich, wenn das Gehäuse bereits über externe Dichtungen verfügt und eine gezielte Öl- oder Fettnachschmierung vorgesehen ist. Die normale Radiallagerluft unterstützt im Zusammenspiel mit Standard-Passungen einen gleichmäßigen und ruhigen Rundlauf. Dank der genormten Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 passt das Modell in herkömmliche Lagersitze. Vor der Montage sollten die Anschlussmaße der Welle und des Gehäuses geprüft werden, um Verspannungen der Laufbahnen zu vermeiden.
Dieses Radialkugellager verfügt über einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm und eine Breite von 17 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch sich das Bauteil bündig in standardisierte Aufnahmebohrungen einpressen lässt.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel zwischen Außenring, Kugeln und Innenring vor dem Einpressen. Sie ist für übliche Übergangs- oder Schiebesitze bei ausgeglichenen Betriebstemperaturen ausgelegt. Nach dem Fügen verringert sich das Spiel geringfügig, sodass eine einwandfreie Funktion ohne übermäßige Klemmwirkung erhalten bleibt.
Da das Lager ohne beidseitige Dichtscheiben geliefert wird, befindet sich kein vorbefüllter Schmierstoff im Inneren. Das Bauteil muss bei der Erstmontage mit einem geeigneten Wälzlagerfett versehen oder an einen bestehenden Ölkreislauf angebunden werden. Eine saubere Einbauumgebung schützt die offenen Laufbahnen vor Schmutzpartikeln.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Ringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der temperaturbeständige Stahlblechkäfig bewahren innerhalb dieses Fensters ihre Formtreue. Für den ordnungsgemäßen Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, der die jeweilige Einsatztemperatur abdeckt.
P0 ist die Standard-Toleranzklasse nach DIN beziehungsweise ISO und entspricht weitgehend der Einstufung ABEC 1 nach amerikanischer Norm. Sie legt Grenzabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser, Rundheit und Planlauf fest. Diese Genauigkeitsstufe genügt für die Mehrheit aller industriellen Wellenlagerungen vollkommen.
Die tiefe Geometrie der Laufrillen erlaubt vor allem die Aufnahme hoher radialer Kräfte. Gleichzeitig stützen die seitlichen Schultern der Innen- und Außenringe axiale Lasten in beiden Richtungen ab. Diese kombinierte Tragfähigkeit macht die Baureihe zu einer der meistgenutzten Bauformen in der Antriebstechnik.
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