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Das Rillenkugellager 61848 -MA von NKE Steyr bietet mit den Maßen 240x300x28 mm eine kompakte Bauform für radiale Belastungen im Maschinenbau.
Mit dem Rillenkugellager 61848 -MA steht ein einreihiges Radiallager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für groß dimensionierte Wellen bereit. Dieses Wälzlager zeichnet sich durch einen großen Bohrungsdurchmesser von 240 mm bei einem Außendurchmesser von 300 mm aus, wodurch es einen geringen radialen Bauraum beansprucht. Gefertigt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 deckt die Konstruktion einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Die Ausführung eignet sich für Konstrukteure und Instandhalter, die eine definierte Lagerung für Industrieanlagen benötigen.
Dieses Rillenkugellager kommt in kompakten Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen ein großer Innendurchmesser mit schmalem radialem Bauraum kombiniert werden muss. Die Bauform mit 28 mm Breite spart radialen Bauraum ein, ohne die Aufnahme radialer Kräfte zu beeinträchtigen. Da das Lager auch moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt, dient es auf Großwellen je nach Anordnung als Fest- oder Loslager. Anwender nutzen diesen Lagertyp bevorzugt dort, wo herkömmliche Standardlagerreihen einen zu weiten radialen Einbauraum beanspruchen und standardisierte Anschlussmaße gefragt sind.
Das Nachsetzzeichen MA kennzeichnet einen massiven Messingkäfig, der am Außenring geführt wird. Der massive Werkstoff Messing eignet sich für hohe mechanische Beanspruchungen und Stoßbelastungen. Die Führung an den Bordflächen des Außenrings unterstützt die Stabilität des Wälzkörpersatzes bei anspruchsvollen Drehzahlen. Da dieses Lager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, muss es extern geschmiert werden. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die umgebende Gehäuseabdichtung den Schmierstoff im System hält und Verunreinigungen abwehrt.
Die Abmessungen betragen 240 mm Bohrungsdurchmesser, 300 mm Außendurchmesser und 28 mm Breite. Durch diesen schmalen Querschnitt eignet sich die Bauform besonders für Einbaustellen mit begrenztem radialem Bauraum. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6).
Das Suffix MA kennzeichnet einen massiven Messingkäfig, der außenbordgeführt ausgeführt ist. Die Bordfläche des Außenrings führt hierbei den Käfig, was die Führung der Wälzkörper bei Vibrationen und Stoßbelastungen stabilisiert. Messing als Werkstoff bietet dabei eine hohe mechanische Festigkeit und Beständigkeit.
Für das Lager ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad spezifiziert. Wälzkörper, Lagerringe und der Messingkäfig sind für den Betrieb in diesem Intervall ausgelegt. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass auch der gewählte Schmierstoff für den geplanten Temperaturbereich geeignet ist.
Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Norm ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse bestimmt die zulässigen Abweichungen für Maße, Rundlauf sowie Planlauf. Im Maschinen- und Anlagenbau dient diese Genauigkeitsstufe als verlässliche Basis für gängige Wellen- und Gehäusepassungen.
Die Schmierung erfolgt extern über die Gehäusekonstruktion, beispielsweise per Ölbad, Zirkulationsschmierung oder Nachschmierung mit Fett, da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind. Damit der Schmierstoff im Wälzlager verbleibt und keine Schmutzpartikel eindringen, sind externe Gehäusedichtungen erforderlich.
Als Radial-Rillenkugellager nimmt die Konstruktion vorrangig radiale Belastungen auf. Durch die Geometrie der tiefen Laufrillen kann das einreihige Lager zusätzlich moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen übertragen. Dadurch lässt sich das Bauteil für Wellenlagerungen mit kombinierten Lastrichtungen einsetzen.
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