FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,29 € | 100,49 € |
| 20 | 10,58 € | 95,20 € |
Das Rillenkugellager 6024 -C3 von FAG mit den Maßen 120x180x28 mm bietet erhöhte C3-Radiallagerluft für thermisch beanspruchte Wellenlagerungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6024 -C3 von FAG nimmt radiale sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), weist die Ausführung eine Bohrung von 120 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 28 mm auf. Da es sich um ein offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben handelt, lässt es sich direkt in Schmiersysteme mit Öl oder Schmierfett einbinden. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Betrieb.
Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungsstellen im Maschinenbau, bei denen rotierende Wellen mit 120 mm Durchmesser gelagert werden und eine externe Gehäuseabdichtung vorhanden ist. Durch den Verzicht auf schleifende Dichtelemente arbeitet das Lager mit geringem Reibungswiderstand, was höhere Betriebsdrehzahlen begünstigt. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Bauform eignet sich für Dauerbelastungen in sauber gekapselten Baugruppen.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung hin. Dieses vergrößerte Radialspiel gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebswärme an Welle oder Gehäuse aus, sodass keine unzulässige Verspannung entsteht. Bei festen Passungen verringert das C3-Spiel das Risiko eines Klemmens der Wälzkörper. Mit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erfüllt die Ausführung standardisierte Genauigkeitsvorgaben für industrielle Anwendungen.
Die Abmessungen betragen 120 mm Bohrungsdurchmesser, 180 mm Außendurchmesser sowie 28 mm Baubreite. Diese genormten Hauptmaße erlauben die Montage auf 120-mm-Wellen in passenden Gehäusesitzen. Durch den Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bleibt die Maßhaltigkeit der Laufbahnen im Betrieb erhalten.
Die offene Bauform verzichtet auf Dichtscheiben, um den Reibungswiderstand zu minimieren und eine direkte Schmierstoffversorgung über externe Öl- oder Fettsysteme zu ermöglichen. Sie eignet sich für Einbauräume, in denen Gehäusedichtungen das Lager vor Schmutz schützen und die Betriebstemperatur durch geringe Reibungswärme niedrig gehalten werden soll.
Eine C3-Lagerluft ist sinnvoll, wenn während des Betriebs Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten. Dehnt sich die Welle stärker als das Gehäuse aus, verhindert das zusätzliche Radialspiel ein Einspannen der Wälzkörper. Zudem kompensiert die vergrößerte Lagerluft die radiale Aufweitung des Innenrings bei festem Passungssitz.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Das Bauteil zeichnet sich durch Beständigkeit gegenüber gängigen Schmierstoffen aus und ist auf den Temperaturbereich des Lagers von -20 bis +150 Grad Celsius abgestimmt.
Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 gefertigt. Diese Normaltoleranz deckt die Standardanforderungen im industriellen Maschinen- und Getriebebau ab und unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf bei präzise gearbeiteten Lagersitzen an Welle und Gehäuse.
Die Auslegung des Wälzlagers umfasst einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. In diesem Bereich behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig ihre mechanische Festigkeit. Die thermische Einsatzgrenze in der praktischen Anwendung wird zusätzlich durch das gewählte Schmiermittel bestimmt.
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