SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 13,64 € | 122,68 € |
Das Rillenkugellager 6410 NR von SKF bietet mit den Maßen 50x130x31 mm und integriertem Sprengring eine formschlüssige axiale Gehäusefixierung.
Das Rillenkugellager 6410 NR ist ein einreihiges Radialkugellager von SKF aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm sowie 31 mm Breite. Durch seine solide dimensionierte Bauform nimmt dieses Wälzlager vorrangig hohe Radialkräfte sowie beidseitige Axialkräfte auf. Als offenes Lager lässt es sich flexibel in öl- oder fettgeschmierte Umlaufsysteme im industriellen Maschinenbau integrieren.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Rillenkugellager 6410 NR vor allem in Industrieanwendungen mit hohen Radiallasten, bei denen neben starken Radialkräften auch eine axiale Sicherung im Gehäuse gefordert ist. Der Sprengring im Außenring ermöglicht eine direkte axiale Festlegung ohne aufwendige Gehäuseschultern oder zusätzliche Deckelkonstruktionen. Zudem unterstützt die Ausführung mit normaler Radiallagerluft einen vibrationsarmen Lauf bei regulären Betriebsbedingungen im industriellen Alltag.
Die Kombination aus Ringnut und Sprengring vereinfacht die Gehäusekonstruktion bei der Lagerung. Der Sprengring stützt den Außenring axial gegen eine Stirnfläche ab, sodass Gehäusebohrungen ohne Innenbund durchgehend gefertigt werden können. Bei der Auslegung ist zu beachten, dass das offene Lager keine integrierten Dichtungen besitzt. Eine externe Abdichtung der Lagerstelle ist erforderlich, um Schmierstoffverluste und Schmutzeintrag im zulässigen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad zu verhindern.
Dieses Wälzlager weist eine Bohrung von 50 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Baubreite von 31 mm auf. Durch diesen Querschnitt ist das einreihige Rillenkugellager für beträchtliche mechanische Belastungen sowie die Aufnahme von Radial- und Axialkräften im industriellen Einsatz ausgelegt.
Das Nachsetzzeichen NR steht für eine Ringnut im Außenring zusammen mit dem zugehörigen Sprengring. Diese Konstruktion dient der einfachen axialen Positionierung des Wälzlagers in einer Gehäusebohrung, wodurch aufwendige Gehäuseschultern oder gesonderte Haltedeckel bei der Konstruktion entfallen können.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich für diese Lagerung liegt zwischen -20 und +150 Grad. Da der verbaute Stahlblechkäfig und die Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) temperaturstabil gefertigt sind, begrenzt vor allem das gewählte externe Schmiermittel den effektiven thermischen Einsatzbereich.
Offene Wälzlager besitzen keine herstellerseitig montierten Deck- oder Dichtscheiben. Diese Ausführung eignet sich für geschlossene Getriebegehäuse oder Zentralumläufe, bei denen Schmieröl oder externes Fett ungehindert an die Laufbahnen fließen soll. Gleichzeitig erfordert ein offenes Lager immer eine bauseits vorhandene Gehäuseabdichtung gegen Verunreinigungen.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht den Standardtoleranzen der Toleranzklasse P0 bzw. PN (vergleichbar mit ABEC 1). Diese Einstufung bietet für industrielle Standardanwendungen eine bewährte Laufgenauigkeit bei regulären Passungen auf Welle und Gehäusesitz.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper sind aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt, was zu hoher Härte und Formbeständigkeit beiträgt. Zur Führung der Wälzkörper setzt der Hersteller SKF bei diesem Modell einen passenden Stahlblechkäfig ein.
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