SKF
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| 30 | 7,06 € | 63,48 € |
Das Rillenkugellager 16017 /C3 von SKF bietet mit 85x130x14 mm eine kompakte Bauweise und erhöhte Radiallagerluft für anspruchsvolle Betriebstemperaturen.
Das Rillenkugellager 16017 /C3 von SKF ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl mit den Abmessungen 85 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 14 mm Breite. Durch die schmale Bauform der Baureihe 160 spart das Lager Bauraum auf der Welle ein. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen lässt sich das Wälzlager flexibel in bestehende Öl- oder Fettschmiersysteme einbinden. Die Explorer-Klasse und ein Stahlblechkäfig unterstützen einen gleichmäßigen Lauf im industriellen Dauerbetrieb.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Rillenkugellager 16017 /C3 vor allem in industriellen Wellenlagerungen mit begrenztem radialem Bauraum. Das Lager nimmt vorwiegend radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Da es für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist, bewährt es sich in thermisch beanspruchten Aggregaten. Das offene Design erlaubt eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung durch den bauseitigen Ölkreislauf der Maschine.
Die Zusatzbezeichnung C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebserwärmung aus. Zudem wirkt die C3-Luft einem Klemmen des Lagers entgegen, wenn feste Presspassungen auf Welle oder Gehäuse das innere Spiel verengen. Zusammen mit der Maßgenauigkeit P6 und der Laufgenauigkeit PN unterstützt das Lager eine präzise Wellenführung bei hoher Betriebssicherheit.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 14 mm. Mit dieser schmalen Ausführung eignet sich das Wälzlager für Konstruktionen mit geringem axialem Bauraum bei gleichzeitig großem Wellendurchmesser. Der Außenring ist zylindrisch gefertigt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft. Sie sorgt dafür, dass sich Innen- und Außenring bei unterschiedlicher Erwärmung ausdehnen können, ohne dass die Wälzkörper zwischen den Laufbahnen verklemmen. Auch bei strammen Passungssitzen auf Welle oder im Gehäuse bleibt so das erforderliche Betriebsspiel erhalten.
SKF spezifiziert diese Ausführung für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Die thermische Beständigkeit basiert auf der Werkstoffpaarung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und dem temperaturstabilen Stahlblechkäfig. Für den dauerhaften Betrieb muss der gewählte Schmierstoff auf den anliegenden Betriebstemperaturbereich abgestimmt sein.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine integrierten Dichtscheiben oder Deckscheiben. Dadurch entsteht keine zusätzliche Dichtungsreibung, was hohe Drehzahlen und einen leichten Lauf begünstigt. Das Lager muss in ein Gehäuse mit externer Abdichtung integriert und über eine externe Schmierstoffzufuhr mit geeignetem Schmieröl oder Schmierfett versorgt werden.
Die Angabe P6 definiert eine engere Toleranzklasse für die Maßgenauigkeit der Anschlussmaße wie Bohrung und Außendurchmesser. Die Laufgenauigkeit entspricht der Standardklasse PN. Diese Kombination ermöglicht einen passgenauen Sitz im Gehäuse und auf der Welle, wodurch Schwingungen minimiert werden und das Aggregat eine ruhige Führung behält.
Ringe und Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff widersteht hohen Druckspannungen und zeichnet sich durch hohe Verschleißfestigkeit aus. Zur Führung der einreihig angeordneten Kugeln dient ein formstabiler Käfig aus gepresstem Stahlblech, der für vielfältige Drehzahlen und industrielle Betriebsbedingungen ausgelegt ist.
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