FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 22,48 € | 427,20 € |
| 5 | 44,97 € | 404,71 € |
Das Rillenkugellager 6230 von FAG Wälzlager ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager mit den Maßen 150x270x45 mm für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Mit dem Rillenkugellager 6230 erhalten Sie ein einreihiges Wälzlager von FAG Wälzlager, das für hohe radiale Lasten und zusätzliche axiale Führungskräfte ausgelegt ist. Die offene Bauform ohne Dichtscheiben ermöglicht den ungehinderten Schmierstoffzutritt und eignet sich vor allem für geschützte Einbauräume, etwa in Getrieben oder geschlossenen Maschinengehäusen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig deckt das Lager einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab.
Das Rillenkugellager 6230 eignet sich vorrangig für Lagerungen im allgemeinen Maschinenbau und in Antriebssystemen, die nennenswerte Radialkräfte aufnehmen müssen. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, läuft das Lager vorzugsweise in ölgeschmierten Umlaufsystemen oder fettversorgten Gehäusen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper mit geringer Reibung und unterstützt einen gleichmäßigen Betrieb bei standardmäßigen Drehzahlen.
Bei dieser Ausführung bestimmt die Umgebungskonstruktion die Schmierstoffversorgung und den Schutz vor Verschmutzung, da das Lager keine integrierten Dichtungen besitzt. Planen Sie daher bei Bedarf externe Wellendichtringe am Gehäuse ein. Die normale Radiallagerluft in Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) passt für übliche Wellen- und Gehäusesitze ohne extreme Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring. Prüfen Sie vorab die Anschlussmaße mit 150 mm Wellendurchmesser und 270 mm Gehäusebohrung.
Das Rillenkugellager 6230 besitzt einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 270 mm sowie eine Breite von 45 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Ringnut ausgeführt. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in genormten Gehäusebohrungen des Maschinenbaus.
Die offene Ausführung ohne Dichtscheiben erlaubt eine direkte Versorgung durch das Schmiersystem der Maschine, beispielsweise über ein Ölbad oder eine Umlaufschmierung. Zudem entfällt die Reibung schleifender Dichtlippen. Für den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit ist bei offenen Wälzlagern die umgebende Gehäuseabdichtung verantwortlich.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das interne Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im Auslieferungszustand. Dieser Bereich ist für übliche Passungen auf Welle und Gehäuse ausgelegt. Er trägt dazu bei, dass sich das Betriebsspiel nach dem Einpressen im vorgesehenen Bereich einstellt, solange keine außergewöhnlichen Betriebstemperaturen vorliegen.
Das Lager deckt einen Betriebsbereich von -30 bis +200 Grad ab. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in diesem Temperaturfenster ihre Maß- und Formstabilität. Entscheidend für den Betrieb bei höheren Temperaturen ist die thermische Eignung des gewählten Schmieröls oder Schmierfetts.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie gute Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen aus. Zudem widersteht die Blechkonstruktion den zulässigen Betriebstemperaturen des Lagers bis +200 Grad problemlos.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN, die international dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz definiert präzise Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Sie eignet sich für klassische Anwendungen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen Standardanforderungen an die Laufgenauigkeit der Welle gestellt werden.
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