KOYO
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Das Rillenkugellager 16013 C3 von JTEKT-KOYO bietet mit den Maßen 65x100x11 mm eine schmale Bauform für radiale Belastungen bei erhöhter Betriebstemperatur.
Beim Rillenkugellager 16013 C3 handelt es sich um ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zylindrischer Bohrung. Die Ausführung zeichnet sich durch einen besonders schmalen Querschnitt aus, wodurch Konstruktionen mit geringem radialem und axialem Bauraum realisierbar bleiben. JTEKT-KOYO fertigt dieses Modell mit einem Stahlblechkäfig und in der normalen Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Das offene Lager erlaubt den ungehinderten Schmierstoffzutritt im Gehäuse.
Konstrukteure greifen auf diese Ausführung zurück, wenn rotierende Wellen mit 65 mm Durchmesser bei beengten Platzverhältnissen zu lagern sind. Das Wälzlager nimmt primär radiale Kräfte auf, führt die Welle jedoch auch bei axialen Belastungskomponenten. Typische Einsatzorte finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben sowie in Antriebssträngen, bei denen ein Ölbad oder eine bauseitige Fettschmierung vorhanden ist. Der nutzbare Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die Kennzeichnung C3 weist eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft auf. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen trägt dazu bei, dass sich das Lager bei Erwärmung im Betrieb nicht verspannt. Wenn Innen- und Außenring unterschiedliche Betriebstemperaturen aufweisen oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse das Radialspiel verengen, gleicht die C3-Lagerluft diese Maßänderungen aus. Bei der Konstruktion ist auf eine saubere Umgebung zu achten, da Schmutz ungehindert in das offene Lager eindringen kann.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Breite von 11 mm. Durch diese geringe Breite beansprucht das Lager bei gleichem Wellendurchmesser spürbar weniger Bauraum als Ausführungen mit breiterem Querschnitt.
Das Nachsetzzeichen C3 beschreibt eine vergrößerte interne Radiallagerluft. Bei montiertem Innen- und Außenring besitzen die Kugeln mehr radiales Spiel als in der Standardausführung. Das empfiehlt sich bei Presssitzen oder Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Lagergehäuse, um ein Klemmen im Lauf zu vermeiden.
Da dieses Lager weder Deck- noch Dichtscheiben besitzt, bringt der Anwender das Schmiermittel von außen ein. Die offene Bauform ermöglicht den Einsatz in Ölbad- oder Umlaufschmierungen sowie die bedarfsgerechte Befettung. Eine externe Abdichtung des Gehäuses schützt das Bauteil vor Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust.
Der zulässige Temperaturbereich für dieses Kugellager liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Ringe und Wälzkörper aus 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Entscheidend für den kontinuierlichen Betrieb ist ein Schmierstoff, der für diese Temperaturen freigegeben ist.
JTEKT-KOYO stattet dieses Modell mit einem Stahlblechkäfig aus. Der Käfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verringert das Risiko gegenseitiger Berührung der Kugeln. Stahlblechkäfige eignen sich für Standard-Betriebstemperaturen und verhalten sich unempfindlich gegenüber den gängigen Schmierstoffen.
Das Bauteil entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Fertigungsgenauigkeit deckt die Anforderungen herkömmlicher Industrie- und Getriebeanwendungen ab, ohne dass Sonderpassungen für Welle oder Gehäusebohrung erforderlich werden.