KOYO
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Das Rillenkugellager 6903 2RS von JTEKT-KOYO bietet kompakte Maße von 17x30x7 mm und beidseitigen Schutz durch schleifende Dichtungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6903 2RS von JTEKT-KOYO eignet sich für kompakte Konstruktionen mit geringem radialem Bauraum. Mit einer Bohrung von 17 mm, einem Außendurchmesser von 30 mm und einer schmalen Breite von 7 mm nimmt dieses Wälzlager radiale sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt das Lager über einen Stahlblechkäfig. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Dieses Rillenkugellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Konstrukteure Wellen mit 17 mm Durchmesser bei minimalem Außendurchmesser lagern müssen. Die kompakte Bauform der 69er-Reihe spart wertvollen Einbauraum in Antrieben, Gehäusen und Vorrichtungen. Durch die beidseitige Abdichtung bleibt das Lagerfett im Inneren, während Staub und Feuchtigkeit nicht an die Wälzkörper gelangen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Elektrowerkzeugen sowie in feinmechanischen Baugruppen mit normaler Drehzahlbeanspruchung.
Die 2RS-Kennzeichnung steht für zwei berührende Dichtlippen, die den Innenraum des Lagers gegen Schmutzpartikel und Spritzwasser abschirmen. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft arbeitet das Lager geräuscharm bei moderaten Betriebstemperaturen. Da das Lager für Temperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt ist, eignet es sich für industrielle Standardumgebungen. Bei der Montage sollte kein Druck über die Dichtscheiben oder Kugeln ausgeübt werden, um die Dichtwirkung und Laufbahngeometrie nicht zu beeinträchtigen.
Mit einem Innendurchmesser von 17 mm, einem Außendurchmesser von 30 mm und einer Breite von 7 mm zeichnet sich das Lager durch eine schmale Bauform aus. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus, wodurch sich das Bauteil bündig in passende Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Die Kennzeichnung steht für beidseitig angebrachte, schleifende Dichtscheiben aus elastomerem Werkstoff. Diese Dichtungen berühren den Innenring direkt und tragen dazu bei, Staub, Schmutz und Feuchtigkeit vom Lagerinneren fernzuhalten. Gleichzeitig halten sie das Schmiermittel im Lager und verringern Schmierstoffaustritt im Betrieb.
Zulässig ist ein Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird durch den Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, den Stahlblechkäfig sowie das Material der Dichtelemente vorgegeben. Für Anwendungen außerhalb dieses Intervalls sind spezielle Dichtungs- und Schmierstoffkonzepte erforderlich.
Eine normale Radiallagerluft stellt ein definiertes radiales Betriebsspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen bereit. Sie eignet sich für Standardanwendungen mit üblichen Passungsverhältnissen und moderater betriebsbedingter Erwärmung. Das Wälzlager erreicht damit einen vibrationsarmen Lauf ohne unerwünschte interne Verspannungen.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Formstabilität und Verschleißbeständigkeit aus. Ergänzt wird die Baugruppe durch einen Stahlblechkäfig, der die Kugeln präzise auf Abstand hält und gleichmäßig auf der Laufbahn führt.
Die Fertigung erfolgt nach der Standard-Toleranzklasse P0 (auch als PN oder ABEC 1 klassifiziert). Diese Einstufung definiert zulässige Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf. Für typische Industrie- und Handwerksanwendungen im Maschinenbau bietet diese Toleranzklasse eine bewährte Passgenauigkeit für zylindrische Lagersitze.