KOYO
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Das Rillenkugellager 6011 CM von JTEKT-KOYO bietet mit den Maßen 55x90x18 mm und eingeengter Lagerluft einen vibrationsarmen Lauf für rotierende Industrieachsen.
Das Rillenkugellager 6011 CM von JTEKT-KOYO ist ein einreihiges Radialkugellager für Wellendurchmesser von 55 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt dieses ungedichtete Wälzlager vorrangig radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beide Richtungen auf. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in der Laufrille. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtscheiben eignet sich das Lager vor allem für geschlossene Gehäuse, in denen eine bauseitige Öl- oder Fettschmierung vorhanden ist.
Dieses einreihige Rillenkugellager bewährt sich vor allem in Industrieantrieben, Getrieben und Elektromaschinen mit 55-mm-Welle. Da es sich um ein offenes Lager ohne Flansch handelt, lässt es sich gut in Gehäusepassungen integrieren. Es überträgt Drehbewegungen bei geringer Reibung und toleriert Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad. Konstrukteure nutzen diese Variante überall dort, wo Umgebungsmedien über externe Dichtungen vom Innenraum der Baugruppe ferngehalten werden.
Das Kennzeichen CM steht für eine normale Radiallagerluft mit eingeengten Toleranzen, die häufig für geräuscharme Elektromotoren spezifiziert wird. Diese engere Spanne definiert ein eng gefasstes radiales Spiel und unterstützt die Führung der Welle. Zudem entspricht das Lager der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die Passungen von Welle und Gehäuse sowie die externe Schmierstoffzufuhr auf die offene Bauart abgestimmt sind.
Dieses Wälzlager verfügt über eine Bohrung von 55 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 90 mm und eine Breite von 18 mm. Die Außenringfläche ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Anhand dieser Hauptabmessungen lässt sich prüfen, ob das Bauteil in die vorgesehene Gehäusebohrung und auf den Wellensitz passt.
CM bezeichnet eine normale Radiallagerluft innerhalb besonders eng tolerierter Grenzen. Hersteller nutzen diesen Standard vorzugsweise für Antriebe mit hohen Ansprüchen an die Laufruhe, wie etwa Elektromotoren. Das verringerte Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen mindert Vibrationen im Laufbetrieb, ohne dass es bei Erwärmung im Betrieb zu übermäßiger Verspannung kommt.
Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, wird das Lager über das jeweilige Schmiersystem der Maschine versorgt. Infrage kommen dafür Gehäuse-Ölbäder, Umlaufschmierungen oder manuell eingebrachte Schmierfette. Externe Dichtringe am Maschinengehäuse schützen das Schmiermittel vor Verunreinigung und halten es im Lagerbereich.
Der zulässige Temperaturbereich für dieses Kugellager reicht von -20 bis +150 Grad. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der Stahlblechkäfig bleiben innerhalb dieses Fensters maßhaltig. Bei der Auswahl des Schmierstoffs im Aggregat sollte stets darauf geachtet werden, dass Fett oder Öl für dieselbe Betriebstemperatur ausgelegt sind.
Gefertigt wird das Lager nach der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was international dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz definiert die zulässigen Abweichungen von Rundheit, Planlauf und Maßgenauigkeit für den industriellen Standardeinsatz. Für die meisten Maschinenbauten reicht diese Genauigkeit für einen sicheren und ruhigen Lauf aus.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieses Material zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit und Verschleißfestigkeit an den Kontaktflächen aus. Der Käfig zur Führung der Kugelreihe besteht aus gepresstem Stahlblech, wodurch das Lager auch bei höheren Betriebstemperaturen seine Form behält.