FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,78 € | 71,79 € |
| 30 | 7,56 € | 68,01 € |
Das Rillenkugellager 6411 -C (open) von FAG bietet mit 55 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser und Toleranzklasse P6 präzise Führung in Maschinen.
Beim Rillenkugellager 6411 -C (open) handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager für vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beide Richtungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 führt der stabile Stahlblechkäfig die Wälzkörper vibrationsarm. Die offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Schmiermittelzufuhr über das umgebende Maschinengehäuse. Mit seiner normalen Radiallagerluft und der Fertigung nach Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3 eignet sich dieses Lager für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager überträgt in erster Linie radiale Kräfte und nimmt konstruktionsbedingt gleichzeitig moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung ohne Dichtscheiben reduziert Reibungseffekte, da keine Berührungen an den Ringen vorliegen. Umgebende Gehäusekonstruktionen können Schmierstoffe dadurch unmittelbar an Wälzkörper und Laufbahnen leiten. Die Bauform eignet sich für Konstruktionen mit externer Abdichtung gegen Fremdpartikel.
Die Toleranzklasse P6 (entsprechend ABEC 3) steht für engere Maß- und Lauftoleranzen im Vergleich zur normalen Toleranzklasse. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft unterstützt dies einen gleichmäßigen Rundlauf im Betrieb. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus, wodurch sich das Lager direkt in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen lässt. Da keine Dichtungen integriert sind, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die Gehäuseumgebung.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Breite von 33 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, sodass das Lager bündig in entsprechende Standard-Gehäusebohrungen eingepasst werden kann.
Diese Toleranzklasse beschreibt eine erhöhte Fertigungsgenauigkeit bezüglich Rundlauf, Bohrungsmaß und Außendurchmesser im Vergleich zu Normallagern. Engere Toleranzwerte reduzieren Schwingungen im Betrieb, was die Laufruhe verbessert und die Passgenauigkeit auf der Welle sowie im Gehäusesitz unterstützt.
Offene Wälzlager verzichten auf integrierte Deck- oder Dichtscheiben, wodurch keine zusätzliche Reibung durch Dichtlippen entsteht. Dies begünstigt geringe Betriebstemperaturen und erlaubt die direkte Schmierung über ein externes Ölbad oder Zentralschmiersysteme. Voraussetzung ist eine saubere, extern abgedichtete Einbauumgebung.
Der Käfig aus Stahlblech hält die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung im Betrieb. Diese Bauart zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher mechanischer Festigkeit aus. Sie eignet sich für den Großteil aller industriellen Standardanwendungen.
Einreihige Rillenkugellager dieser Bauart übertragen primär radiale Kräfte senkrecht zur Welle. Dank der tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring können sie zusätzlich moderate axiale Kräfte in beide Richtungen aufnehmen. Für reine oder überwiegende Axiallasten empfiehlt sich jedoch die Prüfung alternativer Lagertypen.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das herstellerseitig vorgesehene radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Dieses Spiel kompensiert die maßliche Einengung durch Wellen- und Gehäusepassungen sowie moderate thermische Ausdehnungen bei gewöhnlichen Betriebsbedingungen.
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