NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,81 € | 34,33 € |
| 35 | 3,61 € | 32,53 € |
Das Rillenkugellager 6311 NRC3 von NSK bietet mit 55x120x29 mm, Ringnut, Sprengring und C3-Lagerluft eine Lösung für axiale Gehäusefixierungen.
Das Rillenkugellager 6311 NRC3 ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 29 mm. Diese offene Ausführung von NSK verfügt über eine Ringnut samt Sprengring im Außenring sowie einen Stahlblechkäfig. Konstruktionen nehmen mit diesem Bauteil vorwiegend Radialkräfte sowie Axialkräfte in beiden Richtungen auf.
Dieses Wälzlager eignet sich für Lagerungen, bei denen der Außenring axial im Gehäuse fixiert werden muss, ohne dass Gehäuseschultern oder zusätzliche Sicherungsringe nötig sind. Der Sprengring übernimmt die axiale Festlegung im Lagersitz. Typische Einsatzfelder finden sich dort, wo offene Lager über einen vorhandenen Öl- oder Schmierkreislauf der Gesamtkonstruktion versorgt werden.
Die Kombination aus Nut und Sprengring (Kürzel NR) vereinfacht die Gehäusekonstruktion und spart axialen Bauraum. Ergänzend gleicht die vergrößerte Radiallagerluft C3 betriebsbedingte Wärmedehnungen oder feste Passungssitze aus. Bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad trägt die Lagerluft dazu bei, dass der Wälzkörperlauf auch unter thermischer Belastung frei bleibt. Da das Lager offen ausgeführt ist, erfordert die Einbaustelle eine bauseitige Gehäuseabdichtung.
Dieses Wälzlager verfügt über eine Innenbohrung von 55 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Baubreite von 29 mm. Es entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 und besteht aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6.
Die Kennzeichnung NR steht für eine Ringnut im Außenring (N) in Verbindung mit einem eingelegten Sprengring (R). Dieser Sprengring dient als Anschlag zur axialen Sicherung des Lagers im Gehäuse, wodurch herstellerseitige Gehäusedeckel oder Sicherungsringe oft entfallen können.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber dem Standardmaß. Sie empfiehlt sich, wenn durch feste Passungen von Innen- oder Außenring oder durch Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse das radiale Spiel im Betrieb reduziert wird. Das Lager läuft dadurch frei von schädlicher Vorspannung.
Da das Lager als offene Variante ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, befindet sich ab Werk keine Fettfüllung im Lagerinneren. Sie müssen das Bauteil beim Einbau über die Gehäusekonstruktion mit Schmierfett oder Schmieröl versorgen und die Lagerstelle nach außen hin abdichten.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig und das Werkstoffgefüge des Wälzlagerstahls bleiben innerhalb dieses Fensters formstabil. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze ist zudem das gewählte Schmiermittel der übergeordneten Konstruktion.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Zur Führung der Kugeln dient ein Käfig aus Stahlblech, der für Standarddrehzahlen und industrielle Belastungen ausgelegt ist.
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