FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 4,71 € | 89,40 € |
| 20 | 9,42 € | 84,69 € |
Das einreihige Rillenkugellager S6307 -HLC von FAG aus nichtrostendem Stahl bietet mit den Maßen 35x80x21 mm zuverlässigen Korrosionsschutz für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Mit dem Rillenkugellager S6307 -HLC erhalten Sie ein korrosionsbeständiges Wälzlager des Herstellers FAG. Ringe und Wälzkörper bestehen vollständig aus nichtrostendem Stahl, wodurch sich dieses Lager besonders für feuchte oder chemisch beanspruchte Betriebsumgebungen eignet. Als offenes, einreihiges Kugellager ohne integrierte Dichtscheiben nimmt es hohe Radiallasten sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die Fertigung erfolgt in der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Edelstahl-Rillenkugellager bewährt sich vor allem dort, wo herkömmlicher Wälzlagerstahl durch Feuchtigkeit oder Reinigungsmedien korrodieren würde. Typische Einsatzfelder finden sich in korrosionsgefährdeten Industrieumgebungen sowie in verfahrenstechnischen Anlagen. Da das Lager ungedichtet ausgeführt ist, lässt es sich direkt in geschlossene Getriebegehäuse oder ölgeschmierte Systeme integrieren, bei denen das Schmiermedium ungehindert an die Laufbahnen gelangen soll.
Die Fertigung aus Edelstahl schützt die Laufbahnen und Kugeln vor Rostbildung unter korrosiven Bedingungen. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und normaler Radiallagerluft deckt das Bauteil einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius ab. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die offene Bauweise eine saubere Montageumgebung voraussetzt und Schmierstoff von außen zugeführt werden muss.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm und eine Breite von 21 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt weder über einen Flansch noch über eine Ringnut. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in zylindrischen Gehäusebohrungen.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus nichtrostendem Stahl, um Korrosionsschäden in feuchten oder chemisch aggressiven Atmosphären zu verhindern. Dieser Werkstoff empfiehlt sich insbesondere für Anlagen, in denen regelmäßige Reinigungsprozesse stattfinden oder Kontakt mit Flüssigkeiten unvermeidbar ist.
Als offenes Lager besitzt die Konstruktion keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben, wodurch die Wälzkörper direkt zugänglich bleiben. Diese Ausführung zeichnet sich durch einen besonders geringen Reibungswiderstand aus. Der Betrieb setzt voraus, dass das Lager entweder in einem geschlossenen Gehäuse mit eigener Dichtung läuft oder regelmäßig extern nachgeschmiert wird.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige innere Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im lastfreien Zustand. Diese Abstimmung eignet sich für konventionelle Passungsverhältnisse und moderate Betriebstemperaturen, bei denen keine extremen thermischen Ausdehnungen der Welle oder des Gehäuses ausgeglichen werden müssen.
Der zulässige Temperaturbereich für das Modell liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten der nichtrostende Stahl sowie der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität und Festigkeit. Für den dauerhaften Betrieb muss das verwendete Schmiermittel stets auf diesen thermischen Bereich abgestimmt sein.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig entlang der Laufbahn und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Durch sein geringes Eigengewicht verursacht er minimale Reibungsverluste und trägt auch bei raschen Beschleunigungsvorgängen sowie Richtungswechseln zu einer stabilen Führung der Kugeln im Lager bei.
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