NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,33 € | 6,35 € |
| 50 | 0,66 € | 6,02 € |
| 150 | 1,00 € | 5,68 € |
| 250 | 1,33 € | 5,35 € |
Das Rillenkugellager 6006 NR von NSK verbindet radiale Führung mit axialer Arretierung per Sprengring bei kompakten Abmessungen von 30x55x13 mm.
Beim Rillenkugellager 6006 NR von NSK handelt es sich um ein einreihiges Radialkugellager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Das Wälzlager nimmt primär radiale Kräfte auf und führt Wellen auch bei beidseitig moderaten Axialkräften zuverlässig im Gehäuse. Durch die Ausführung mit Ringnut und vormontiertem Sprengring am Außenring fixieren Sie die Baueinheit direkt und platzsparend in Durchgangsbohrungen, ohne dass aufwendige Gehäuseschultern oder zusätzliche Sicherungselemente erforderlich sind.
Konstrukteure greifen auf diese Ausführung zurück, wenn Bauraum in axialer Richtung begrenzt ist. Typische Aufgaben finden sich in Industrieantrieben und rotierenden Baugruppen, in denen Wellen zentriert laufen müssen. Da das Lager offen ausgeführt ist, gelangt das bauseitige Schmiermittel, ob Schmieröl oder zirkulierendes Schmierfett, ungehindert an Kugeln und Laufbahnen. Der verbaute Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und ermöglicht den Einsatz in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die Kombination aus Ringnut und Sprengring (Kürzel NR) vereinfacht die Konstruktion von Lagersitzen grundlegend. Statt tiefe Anschlagkanten oder Halteflansche in das Gehäuse einzuarbeiten, genügt eine zylindrische Durchgangsbohrung. Der Sprengring liegt formschlüssig an der Gehäusestirnwand an und überträgt axiale Haltekräfte direkt in die Tragstruktur. Da dieses Lager in Normaltoleranz (P0/PN bzw. ABEC 1) und mit normaler Radiallagerluft gefertigt ist, deckt es standardisierte Einbauverhältnisse ab. Sorgen Sie bei der offenen Bauart für ausreichenden Schutz vor eindringenden Partikeln über das Maschinengehäuse.
Die Kennzeichnung NR steht für eine Ringnut im Außenring (N) in Verbindung mit einem eingesetzten Sprengring (R). Dieses Konstruktionsmerkmal dient der axialen Fixierung des Wälzlagers in einer Gehäusebohrung, wodurch auf zusätzliche Bauteile wie Sicherungsringe oder Wellenmuttern verzichtet werden kann.
Mit 30 mm Innendurchmesser, 55 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite entspricht dieses einreihige Radialkugellager den genormten Hauptabmessungen. Diese Werte bestimmen die Passungsauswahl für Welle und Gehäusebohrung in Ihrer Konstruktion.
Als offene Lagerausführung besitzt dieses Modell weder Deckscheiben noch berührende Gummidichtungen. Das bauseitige Schmiermittel gelangt direkt an die Wälzkörper, weshalb das umgebende Gehäuse gegen Partikeleintritt und Schmierstoffverlust abgedichtet sein muss.
Aufgrund der Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und des verbauten Stahlblechkäfigs ist das Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Ausschlaggebend für die thermische Einsatzgrenze im Dauerbetrieb bleibt das gewählte Schmiermittel.
Normale Radiallagerluft definiert das interne Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie ist darauf abgestimmt, dass nach dem Aufpressen auf Welle und Gehäuse bei regulären Toleranzfeldern ein spielfreier und betriebssicherer Rundlauf entsteht.
Gefertigt wird das Lager in der Standard-Toleranzklasse P0, die auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet wird. Sie deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus bezüglich Maßgenauigkeit und Rundlauf vollständig ab.
NSK Deutschland GmbH
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