TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,07 € | 77,32 € |
| 30 | 8,14 € | 73,25 € |
Das Rillenkugellager 6219 von TIMKEN bietet mit den Maßen 95x170x32 mm eine offene Ausführung für radiale sowie beidseitig axiale Belastungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6219 nimmt radiale Kräfte auf und stützt zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen ab. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich das Wälzlager durch Formstabilität der Laufbahnen und Kugeln aus. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei gleichmäßiger Lastverteilung. Als offenes Lager ausgelegt, ermöglicht die Konstruktion eine direkte Schmiermittelzufuhr über das umgebende System im Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Dieses Radialkugellager kommt vor allem bei Wellen mit 95 mm Durchmesser und kombinierten Belastungen zum Einsatz. Da die offene Ausführung weder Deck- noch Dichtscheiben besitzt, ist sie für geschlossene Gehäusesysteme mit externer Schmierung oder separater Abdichtung ausgelegt. Die Konstruktion ohne Flansch oder Nut am Außenring ermöglicht dabei einen bündigen Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen.
Das Lager verfügt über die normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Dies deckt gängige Einbauanforderungen im Maschinenbau ohne extreme Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring ab. Weil keine integrierten Dichtungen Schmutz abhalten, muss die Lagerstelle durch externe Dichtelemente vor Fremdpartikeln und Feuchtigkeit geschützt werden. Bei der Montage sind saubere Anschlussflächen erforderlich, um Beeinträchtigungen der Laufbahnen zu vermeiden.
Das Lager weist eine Bohrung von 95 mm auf, besitzt einen Außendurchmesser von 170 mm und misst in der Breite 32 mm. Diese genormten Abmessungen bestimmen die Auslegung von Welle und Gehäusebohrung bei der Konstruktion oder im Rahmen eines Komponentenaustauschs.
Ein offenes Lager besitzt ab Werk weder Deck- noch Schleifdichtungen an den Seiten. Das Schmiermittel gelangt somit direkt an Kugeln und Laufbahnen. Der Einsatz erfordert eine saubere Einbauumgebung oder externe Gehäusedichtungen, damit kein Schmutz in das Lagerinnere eindringt und das Schmiermittel nicht unkontrolliert austritt.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieser thermischen Spanne ihre mechanischen Eigenschaften. Bei der Auswahl des Schmierstoffs im Betrieb ist darauf zu achten, dass dieser ebenfalls für die jeweilige Einsatztemperatur freigegeben ist.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Standardspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen vor dem Einbau. Sie gleicht geringe Maßänderungen aus, die durch Passungsübermaße beim Aufpressen sowie durch normale betriebliche Erwärmung entstehen. Dadurch läuft das Lager frei von unzulässigen Verspannungen bei standardmäßigen Betriebsbedingungen.
Die Einstufung in Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN oder ABEC 1) entspricht der Standard-Präzisionsklasse für Wälzlager im industriellen Maschinenbau. Sie definiert Grenzmaße für Bohrungs-, Außen- und Breitenmaße sowie für die Rundlaufgenauigkeit. Für Standardanwendungen liefert diese Ausführung eine zweckmäßige Führungsgenauigkeit.
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