SKF
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| 30 | 8,50 € | 76,57 € |
Das Rillenkugellager 6213 -2RS1/C3GJN von SKF bietet mit den Maßen 65x120x23 mm, beidseitiger Abdichtung und C3-Lagerluft eine verlässliche Lösung für thermisch beanspruchte Drehachsen.
Das Rillenkugellager 6213 -2RS1/C3GJN von SKF ist ein einreihiges Radialkugellager für rotierende Baugruppen im Maschinen- und Anlagenbau. Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 23 mm nimmt dieses Wälzlager vorrangig radiale sowie moderate axiale Kräfte auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl präzise in den Laufrillen. Werkstattleiter wie Instandhalter schätzen die Kombination aus Standardmaßen nach Toleranzklasse P0 und gezielten Funktionsupgrades für den anspruchsvollen Industriebetrieb.
Dieses Radialkugellager ist für Anwendungen ausgelegt, bei denen Antriebe und Wellen im Dauerbetrieb laufen und erhöhte Betriebstemperaturen entstehen. Typische Einsatzfelder finden sich bei thermisch beanspruchten Lagerungen mit rotierenden Wellen. Dank der beidseitig schleifenden Dichtscheiben eignet sich die Konstruktion für Umgebungen mit Staubbelastung oder Spritzwasser. Das werkseitig eingebrachte Hochtemperaturfett schützt die Wälzkörper vor Verschleiß und unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf auch bei anhaltender thermischer Belastung.
Bei der Lagerauswahl bestimmen Umgebungsbedingungen und Wellenpassungen die passende Variante. Das Rillenkugellager 6213 -2RS1/C3GJN besitzt eine leicht erhöhte Radiallagerluft (C3). Dieses vergrößerte Radialspiel gleicht thermische Dehnungen von Innenring und Welle im Betrieb aus, ohne dass das Lager verspannt. Gleichzeitig tragen die beidseitigen RS1-Lippendichtungen dazu bei, Schmutzpartikel fernzuhalten und das Austreten des Spezialfetts zu begrenzen. Konstrukteure und Einkäufer sollten prüfen, ob feste Gehäusesitze vorliegen, da C3-Ausführungen hier einem Klemmen wirksam vorbeugen.
Das Nachsetzzeichen 2RS1 steht für eine beidseitig schleifende Dichtung. Die Dichtlippen liegen am Innenring an und schirmen den Lagerinnenraum gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit ab. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, den Austritt des Schmierstoffs im Betrieb zu begrenzen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Freiraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist erforderlich, wenn Erwärmung im Betrieb zur Ausdehnung der Ringe führt oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse das Lagerspiel nach dem Einbau verringern.
Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm sowie einer Breite von 23 mm entspricht das Lager standardisierten Dimensionen. Der Außenring ist zylindrisch und ohne Flansch oder Ringnut ausgeführt, sodass er sich in Standardgehäusebohrungen montieren lässt.
Das Kürzel GJN kennzeichnet eine werkseitige Befettung mit einem speziellen Hochtemperaturfett. Dieser Schmierstoff ist für anspruchsvolle thermische Bedingungen konzipiert und behält seine Schmierfähigkeit auch bei erhöhten Betriebstemperaturen bei. Die Fettfüllung ist auf den Einsatz im geschlossenen Lager abgestimmt.
Bei diesem Lager kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Er führt die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Stahlblechkäfige eignen sich für Standarddrehzahlen und halten den mechanischen Beanspruchungen im industriellen Einsatz stand.
Das Wälzlager entspricht den Genauigkeitsanforderungen nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Diese Normtoleranz definiert die Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Ringe und genügt den üblichen industriellen Anforderungen im Maschinenbau sowie in der Antriebstechnik.
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