NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,96 € | 37,16 € |
| 35 | 3,92 € | 35,20 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6407 -NR von NKE Steyr (35x106,5x25 mm) bietet eine integrierte Ringnut samt Sprengring zur axialen Gehäusefixierung.
Das einreihige Rillenkugellager 6407 -NR verbindet die Eigenschaften eines klassischen Radiallagers mit einer konstruktiven Besonderheit zur Gehäusefixierung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Innen- und Außenring sowie Wälzkörpern aus diesem Material, nimmt das Wälzlager vor allem hohe Radialkräfte sowie beidseitige Axialkräfte auf. Durch die offene Bauform ohne schleifende Dichtelemente läuft die Konstruktion mit geringem Reibungswiderstand. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im vorgesehenen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen der Bauraum in axialer Richtung begrenzt ist. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf das Lager zurück, wenn rotierende Wellen radial gelagert und das Lager ohne aufwendige Gehäuseschultern axial fixiert werden soll. Dank der Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und der normalen Radiallagerluft lässt sich das Bauteil passgenau in standardisierte Gehäusebohrungen integrieren.
Die Kennzeichnung -NR weist auf eine Ringnut im Außenring hin, in der bereits ein Sprengring sitzt. Dieser Sprengring dient als axialer Anschlag direkt an der Gehäusewand. Konstruktionen sparen dadurch separate Gehäusedeckel oder eingedrehte Absätze in der Bohrung ein, was Gehäusekonstruktionen kompakter macht. Da es sich um ein offenes Lager handelt, müssen Schmierstoffversorgung und Schutz vor Schmutz über das Gehäusekonzept gelöst sein.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 106,5 mm und eine Baubreite von 25 mm. Bei der Konstruktion des Gehäusesitzes ist der überstehende Sprengring am Außenring zu berücksichtigen, welcher die axiale Begrenzung bildet.
Das Nachsetzzeichen -NR steht für eine Ringnut (N) im Außenring in Kombination mit einem bereits eingesetzten Sprengring (R). Dieses Merkmal ermöglicht die axiale Festlegung des Wälzlagers im Gehäuse, ohne dass eine Gehäuseschulter oder zusätzliche Halteteile erforderlich sind.
Als offenes Lager ohne integrierte Dicht- oder Deckscheiben besitzt das Bauteil keine werkseitige Fettfüllung. Die Schmierung erfolgt über das jeweilige Aggregat, beispielsweise durch Ölbadschmierung oder eine gezielte Gehäusebefettung. Gleichzeitig muss das umgebende Gehäuse vor Schmutzeintrag schützen.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Sowohl die Ringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl als auch der formstabile Stahlblechkäfig bewahren in diesem thermischen Bereich ihre mechanischen Eigenschaften. Die tatsächlich zulässige Temperatur hängt in der Praxis vom gewählten Schmierstoff ab.
Die Toleranzklasse P0, im amerikanischen Sprachraum als ABEC 1 bezeichnet, definiert die Standard-Maß- und Laufgenauigkeit für Industrielager. Sie legt fest, dass Anschlussmaße, Rundlauf und Planlauf den allgemeinen Normen entsprechen. Für den überwiegenden Teil industrieller Anwendungen bietet diese Genauigkeitsstufe eine bewährte Passgenauigkeit.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das werksseitige Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unbelasteten Zustand. Sie ist so dimensioniert, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einbau ins Gehäuse unter üblichen Betriebsbedingungen ein gleichmäßiger Rundlauf erreicht wird.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint