NACHI
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Das Rillenkugellager 6311 NSE von NACHI bietet mit 55x120x29 mm und einseitiger Berührungsdichtung Schutz vor Verschmutzung bei offener Gegenseite für Schmierstoffkreisläufe.
Das einreihige Rillenkugellager 6311 NSE des Herstellers NACHI ist für die Aufnahme radialer Kräfte sowie axialer Belastungen in beiden Richtungen ausgelegt. Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper bestehen aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein integrierter Stahlblechkäfig hält die Kugelreihe auf gleichmäßigem Abstand. Mit den Hauptabmessungen von 55 mm Innendurchmesser, 120 mm Außendurchmesser und 29 mm Breite entspricht das Produkt den gängigen Einbauräumen im Maschinenbau. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1, wodurch definierte Lagersitze auf Wellen und in Gehäusen erreicht werden.
Dieses Rillenkugellager kommt in industriellen Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen zylindrische Lagersitze mit 55 mm Durchmesser vorliegen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, was die direkte Montage in glatte Gehäusebohrungen erlaubt. Die Konstruktion weist keine Stromisolierung auf und deckt einen Temperaturbereich von -40 bis +120 Grad ab.
Das Kürzel NSE beschreibt bei NACHI eine einseitig schleifende Dichtung. Diese Berührungsdichtung dichtet das Innere des Lagers auf einer Seite gegen das Eindringen von Staub und Partikeln ab. Die gegenüberliegende Seite bleibt offen konstruiert, sodass Schmierstoffe aus dem angeschlossenen Gehäuseraum an die Wälzkörper gelangen können. Die vorhandene normale Radiallagerluft ist auf reguläre Temperaturverhältnisse und Passungsmaße abgestimmt.
Die Hauptabmessungen betragen 55 mm Innendurchmesser, 120 mm Außendurchmesser und 29 mm Breite. Ringe und Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Da der Außenring ohne Flansch und ohne Nut ausgeführt ist, lässt sich das einreihige Lager direkt in plane Gehäusebohrungen einsetzen.
Das Nachsetzzeichen NSE kennzeichnet bei NACHI eine einseitig wirkende, schleifende Dichtung. Die elastische Dichtlippe liegt berührend an und schützt den Innenraum vor Schmutz und Fremdkörpern. Die offene Seite gestattet gleichzeitig die Schmiermittelzufuhr direkt aus dem umgebenden Gehäuseinnenraum.
Die Ausführung weist die normale Radiallagerluft auf. Dieser Standardbereich für das radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand ist auf übliche Wellen- und Gehäusepassungen abgestimmt, sofern keine ungewöhnlich großen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -40 bis +120 Grad Celsius. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6, der Stahlblechkäfig und das Material der schleifenden Dichtung sind auf diese Grenzwerte ausgelegt. Das Lager ist dadurch für kalte sowie mäßig erwärmte Industrieumgebungen geeignet.
Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese gängige Toleranzklasse definiert die Maß-, Form- und Rundlaufgenauigkeiten für zylindrische Lagersitze im Maschinen- und Vorrichtungsbau.
In diesem Wälzlager ist ein einreihiger Stahlblechkäfig montiert. Der Käfig führt die Kugeln auf definiertem Abstand zueinander. Die Bauart aus Stahlblech verbindet ein geringes Eigengewicht mit mechanischer Stabilität innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -40 bis +120 Grad.
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