NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 5% | 2,07 € |
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Das einreihige Rillenkugellager 6201 ZZEC3 von NACHI (12x32x10 mm) kombiniert beidseitige Blechabdeckungen mit vergrößerter C3-Lagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6201 ZZEC3 ist ein einreihiges Radialkugellager ohne Flansch und ohne Nut für Wellendurchmesser von 12 mm. Der Hersteller NACHI fertigt Innenring, Außenring sowie die Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Instandhalter und Konstrukteure nutzen diese Bauform vor allem zur Aufnahme radialer Kräfte, wobei die tiefen Laufrillen auch moderate Axialkräfte in beiden Richtungen führen können. Die Toleranzklasse P0 (entsprechend ABEC 1) definiert dabei die normgerechte Maßhaltigkeit für standardisierte industrielle Anwendungen.
Dieses Rillenkugellager eignet sich für rotierende Wellenführungen mit vorrangig radialer Belastung und mäßigen axialen Kräften bei erhöhten Drehzahlen. Es deckt einen spezifizierten Temperaturbereich von -40 bis +120 Grad ab. Durch den verbauten Stahlblechkäfig und den beidseitig abgedeckten Aufbau eignet sich das Bauteil für staubbehaftete Umgebungsbedingungen, da grobe Partikel am direkten Eindringen in den Wälzraum gehindert werden.
Die metallischen ZZ-Deckscheiben schützen das Lagerinnere vor Schmutzeintrag, arbeiten berührungslos und erzeugen im Vergleich zu schleifenden Dichtungen keine zusätzliche Reibungswärme an den rotierenden Flächen. Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Sie dient dazu, wärmebedingte Ausdehnungen bei Betriebstemperatur sowie Einengungen durch feste Lagersitze auszugleichen, um unerwünschten Verspannungen der Wälzkörper im Betrieb entgegenzuwirken.
Das Wälzlager besitzt eine Innenbohrung von 12 mm, einen Außendurchmesser von 32 mm und eine Baubreite von 10 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Nut oder Flansch ausgeführt. Dank dieser kompakten Abmessungen passt das einreihige Bauteil in standardisierte Lagersitze für 12-mm-Wellen.
Das Kürzel ZZ kennzeichnet zwei beidseitig montierte Deckscheiben aus Stahlblech. Diese Scheiben bilden einen engen Dichtspalt zu den Innenringschultern. Sie halten groben Schmutz vom Laufbahnbereich fern und verringern den unkontrollierten Schmiermittelaustritt, ohne durch Schleifkontakt Bremsmomente oder Reibungswärme zu erzeugen.
Die Angabe C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Sie kompensiert radiale Einengungen, die durch Passungsübermaße beim Aufpressen auf die Welle entstehen können. Zudem dient das zusätzliche Radialspiel dazu, thermische Ausdehnungen bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring im Betrieb auszugleichen.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Formstabilität und Festigkeit unter Belastung aus. Er definiert zusammen mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) gleichmäßige Rundlaufeigenschaften in industriellen Anwendungen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -40 bis +120 Grad Celsius spezifiziert. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten der Standard-Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig ihre mechanische Festigkeit. Für den praktischen Einsatz empfiehlt sich die Abstimmung der Betriebstemperatur auf das jeweils genutzte Schmiermittel.
Als radiales Rillenkugellager nimmt die Konstruktion vorrangig Radialkräfte senkrecht zur Wellenachse auf. Aufgrund der Laufrillen überträgt das einreihige Lager jedoch auch moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen. Bei kombinierten Belastungen unterstützt die Geometrie die einwandfreie Führung der Welle innerhalb der vorgesehenen Betriebsparameter.
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