NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,52 € | 9,95 € |
| 50 | 1,04 € | 9,43 € |
| 100 | 1,56 € | 8,91 € |
Das Rillenkugellager 6307 von NSK mit 35 mm Bohrung dient als offenes, einreihiges Radialwälzlager für vielfältige Industrie- und Maschinenantriebe.
Das Rillenkugellager 6307 ist ein vielseitig einsetzbares Wälzlager mit 35 mm Innen- und 80 mm Außendurchmesser bei 21 mm Breite. NSK fertigt diese Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Stahlblechkäfig. Als einreihiges Kugellager nimmt es vor allem radiale Belastungen auf, führt aber auch axiale Kräfte in beiden Richtungen. Durch die offene Bauform eignet sich das Bauteil primär für geschützte Bauräume, in denen die Schmierstoffversorgung über ein Gehäuse oder Ölbad erfolgt.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerbauform bevorzugt in geschützten Industrieantrieben und Aggregaten. Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, läuft es leichtgängig und erzeugt im Betrieb geringe Reibungswärme. Dies empfiehlt die offene Ausführung für Anwendungen mit Ölumlaufschmierung oder externen Dichtsystemen. Die zulässigen Betriebstemperaturen reichen von -20 bis +150 Grad.
Dieses Modell verfügt über eine normale Radiallagerluft und entspricht der genormten Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Das reguläre Lagerspiel reicht für Standardpassungen aus, ohne dass es bei betriebsbedingter Erwärmung zu Verspannungen kommt. Da Schmutz ungehindert in offene Lager eindringen kann, ist eine saubere Einbauumgebung wichtig. Zudem muss die Schmierung über Fett oder Öl extern bereitgestellt werden, da ab Werk keine Fettfüllung vorhanden ist.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 21 mm entspricht das Wälzlager gängigen ISO-Maßen. Der Außenring ist zylindrisch glatt ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Anhand dieser genormten Abmessungen lässt sich das Bauteil passgenau in Gehäusebohrungen und auf Standardwellen montieren.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben. Schmieröl oder externes Fett erreichen die Wälzkörper und Laufbahnen ungehindert, was eine reibungsarme Schmierung begünstigt. Allerdings besteht kein werkseitiger Schutz vor Staub oder Feuchtigkeit. Die Lagerstelle sollte daher in einem geschlossenen Gehäuse liegen oder durch separate Wellendichtringe abgesichert werden.
Für das Wälzlager ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad spezifiziert. Der Wälzlagerstahl und der Käfig aus Stahlblech behalten innerhalb dieser Spanne ihre Maßstabilität. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass auch der gewählte Schmierstoff den erwarteten Betriebstemperaturen standhält, um Mangelschmierung im Betrieb zu vermeiden.
P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert die reguläre Standard-Toleranzklasse im Maschinenbau. Sie legt Grenzmaße für Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser sowie Rundlauf fest. Diese Genauigkeitsstufe eignet sich für industrielle Standardanwendungen, bei denen keine speziellen Hochpräzisionsanforderungen an den Rundlauf bestehen.
Dieses Lagerspiel beschreibt den radialen Bewegungsspielraum der Kugeln zwischen den Laufbahnen im Ausgangszustand. Bei der Montage auf die Welle verringert sich dieses Spiel durch das Aufweiten des Innenrings. Bei Standardpassungen an Welle und Gehäuse verbleibt das notwendige Betriebsspiel, um einen klemmenfreien Lauf zu unterstützen.
Aus Stahlblech gefertigt, führt der Käfig die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Die Ausführung zeichnet sich durch geringes Eigengewicht und Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen aus. Zudem deckt der Stahlblechkäfig den vollen Temperaturbereich des Lagers bis 150 Grad ab.
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