NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 5,46 € | 49,14 € |
Das Rillenkugellager 6017 von NSK bietet mit 85x130x22 mm eine offene Bauform für vielseitige Industrieanwendungen bei Temperaturen von -20 bis +150 °C.
Das Rillenkugellager 6017 ist ein einreihiges Wälzlager nach Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) zur Aufnahme von radialen Kräften sowie beidseitigen axialen Führungsbelastungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verbindet dieses Modell von NSK eine solide Bauweise mit bewährter Geometrie. Durch die Querschnittsbreite von 22 mm bei einem Innendurchmesser von 85 mm und einem Außendurchmesser von 130 mm fügt sich das Bauteil in standardisierte Gehäuse- und Wellensitze ein.
Dieses Wälzlager kommt in industriellen Wellenlagerungen zum Einsatz, wenn Wellen mit 85 mm Durchmesser drehbar gelagert werden müssen. Die einreihige Konstruktion nimmt vorwiegend radiale Lasten auf, stützt jedoch auch moderate axiale Führungskräfte in beide Richtungen ab. Dank des Stahlblechkäfigs und des Temperaturbereichs von -20 bis +150 Grad eignet sich das Lager für den Einsatz unter standardisierten industriellen Betriebsbedingungen.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Externe Schmiermittel gelangen ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen, was den Einsatz in geschlossenen Gehäusen mit Schmierkreislauf erleichtert. Allerdings erfordert die Bauform bauseitige Schutzmaßnahmen gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die normale Radiallagerluft dient im Betrieb bei üblichen Passungswahlen und moderater Temperatur dazu, ein ausgeglichenes radiales Betriebsspiel zu ermöglichen.
Das Lager weist eine Innenbohrung von 85 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 22 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch sich das Bauteil bündig in passende Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Offene Rillenkugellager besitzen herstellerseitig keine integrierten Dichtungen oder Deckscheiben an den Stirnseiten. Sie eignen sich dadurch für Anwendungen mit externer Öl- oder Fettschmierung, beispielsweise in geschlossenen Getrieben. Zum Schutz vor Verschmutzung und Feuchtigkeit ist eine Abdichtung über das umgebende Maschinengehäuse erforderlich.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl der Lagerstahl 100Cr6 als auch der verbaute Stahlblechkäfig halten diesen Temperaturen stand. Bei der Auslegung der Schmierung sollten Sie Schmierstoffe wählen, deren thermische Spezifikation für diesen Rahmen freigegeben ist.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im messkraftfreien Ausgangszustand. Sie ist auf übliche Passungen von Welle und Gehäuse abgestimmt. Bei regulären Betriebstemperaturen verbleibt nach dem Aufpressen ein ausreichendes Betriebsspiel für einen ruhigen Lauf.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der für hohe Verschleißfestigkeit sorgt. Zur gleichmäßigen Führung und Beabstandung der Kugeln dient ein Käfig aus Stahlblech, der ein geringes Bauteilgewicht mit praxisgerechten Laufeigenschaften verbindet.
Dieses Wälzlager entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der Kennzeichnung ABEC 1 entspricht. Diese Genauigkeitsklasse deckt die typischen Anforderungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus an Maß-, Form- und Laufgenauigkeit für rotierende Wellen ab.
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