FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 18,84 € | 357,81 € |
| 5 | 37,68 € | 338,97 € |
Das Rillenkugellager 6319 -M-C3 von FAG kombiniert die Maße 95x200x45 mm mit einem Messingkäfig und vergrößerter C3-Lagerluft für thermisch beanspruchte Industrieantriebe.
Das Rillenkugellager 6319 -M-C3 von FAG Wälzlager ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für anspruchsvolle Anwendungen im Maschinenbau. Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 45 mm nimmt dieses Wälzlager primär radiale Kräfte sowie beidseitig axiale Belastungen auf. Die offene Konstruktion ohne Dichtscheiben erlaubt eine direkte Schmierung im System. Das Bauteil erfüllt die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 und ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Dieses Rillenkugellager kommt vor allem in schwereren Industrieantrieben und rotierenden Baugruppen zum Einsatz, bei denen größere Wellendurchmesser gelagert werden. Dank der offenen Bauweise eignet sich das Lager für ölgeschmierte Kreisläufe oder bauseits fettgeschmierte Gehäuse. Da der Außenring ohne Flansch und Nut ausgeführt ist, lässt sich das Lager in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen. Anwender nutzen das Bauteil bevorzugt dort, wo gleichmäßige Radialkräfte wirken und ein reibungsarmer Lauf gefordert ist.
Das Kürzel -M kennzeichnet einen massiven Messingkäfig, der die Wälzkörper führt. Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit und gute Notlaufeigenschaften aus, was bei Vibrationen oder dynamischen Belastungen von Vorteil ist. Das Suffix C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahn gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen bis +150 Grad sowie stärkere Passungsübermaße der Welle aus, damit das Lager im Betrieb frei abrollt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm und eine Baubreite von 45 mm auf. Beide Ringe und die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, wodurch das Bauteil passgenau in zylindrische Gehäuse ohne Haltenut eingesetzt werden kann.
Die Kennzeichnung C3 definiert eine vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur normalen Lagerluftgruppe CN. Dieser zusätzliche Raum zwischen Laufbahnen und Kugeln wirkt einem Klemmen entgegen, wenn sich Innenring und Welle im Betrieb erwärmen oder feste Presspassungen gewählt werden. Das Lager läuft dadurch auch unter thermischer Belastung frei ab.
Der mit dem Nachsetzzeichen M bezeichnete Messingkäfig bietet hohe mechanische Stabilität und Widerstandskraft gegen Schwingungen. Zudem besitzt Messing vorteilhafte Notlaufeigenschaften bei Schmierstoffmangel. Konstruktionen mit stoßartigen Belastungen oder dynamischer Beanspruchung nutzen die robuste Führung durch den Massivkäfig.
Da keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben verbaut sind, muss das Schmiermittel über das umgebende Gehäuse zugeführt werden. Das Lager lässt sich wahlweise mit Schmieröl in Umlaufschmierungen oder mit geeignetem Schmierfett in abgedichteten Gehäusen betreiben. Die offene Konstruktion ermöglicht zudem das Auswaschen und den Schmierstoffwechsel bei Wartungsintervallen.
Das Bauteil ist für einen Einsatzbereich von -30 bis +150 Grad spezifiziert. Wälzlagerstahl und Messingkäfig bleiben in diesem Temperaturintervall formstabil. Bei der Wahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dessen thermische Grenzen mit den Betriebsbedingungen der jeweiligen Anwendung übereinstimmen.
Das Lager wird in der Normaltoleranz P0 gefertigt, die auch der Bezeichnung PN sowie dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus ab. Für die Lagersitze an Welle und Gehäuse sind entsprechend abgestimmte Passungen vorzusehen.
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