TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,20 € | 60,80 € |
| 30 | 6,40 € | 57,60 € |
Das Rillenkugellager 6315 von TIMKEN ist ein einreihiges, offenes Wälzlager mit 75 mm Bohrung, 160 mm Außendurchmesser und 37 mm Breite.
Das Rillenkugellager 6315 gehört zu den vielseitig genutzten Bauformen der industriellen Antriebstechnik. Dieses offene Radialkugellager nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt Wellen im Gehäuse. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Stahlblechkäfig, ist die Komponente für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Durch die einreihige Konstruktion und die normale Radiallagerluft eignet sich das Lager für Serienanwendungen, Instandhaltungsaufgaben und fachgerechte Reparaturen.
Der Einsatz des Rillenkugellagers 6315 erfolgt vor allem im allgemeinen Maschinenbau, wenn kombinierte Belastungen bei mittleren bis hohen Drehzahlen auftreten. Da es sich um ein offenes Lager handelt, läuft es im Vergleich zu berührend abgedichteten Ausführungen reibungsarm und erzeugt weniger Reibungswärme. Die Konstruktion empfiehlt sich für Lagerstellen mit externem Schmierkreislauf, geregelter Ölbadschmierung oder geschütztem Gehäusebereich, bei denen Schmutz und Feuchtigkeit konstruktiv von den Laufbahnen ferngehalten werden.
Das offene Rillenkugellager 6315 besitzt ab Werk keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Anwender bestimmen das Schmiermittel daher passend zum Einsatzfall selbst und versorgen das Bauteil über das Gehäuse mit Schmierfett oder Schmieröl. Die normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 unterstützen ein ausgewogenes Betriebsspiel im montierten Zustand. Dieser Spielraum trägt dazu bei, thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad im laufenden Betrieb auszugleichen.
Dieses Wälzlager hat einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Baubreite von 37 mm. Beide Ringe sowie die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch die zylindrische Bohrung ohne Flansch oder Nut am Außenring lässt sich die Komponente direkt in standardisierte Lagersitze einpassen.
Offene Lager erzeugen geringere Reibungsverluste als abgedichtete Varianten, da keine Dichtlippen am Innenring anliegen. Sie eignen sich für Umgebungen, in denen das Lagergehäuse bereits gegen Schmutz und Feuchtigkeit geschützt ist. Zudem erlaubt die offene Bauart eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung durch Ölumlaufschmierungen oder gezieltes Nachschmieren mit passendem Schmierfett.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Spiel ist so ausgelegt, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einbau in das Gehäuse bei üblichen Betriebstemperaturen ein reibungsloser Lauf mit geringer Wärmeentwicklung erhalten bleibt.
Für dieses Wälzlager gilt ein zulässiger Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der verbaute Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Rahmen ihre Formstabilität. Ausschlaggebend für den Betrieb an den Temperaturgrenzen ist zusätzlich die Auswahl eines Schmierstoffs mit passender Temperaturspezifikation.
Ein gestanzter Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Lagerraum. Diese Käfigausführung zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher Festigkeit aus. Der Blechkäfig widersteht Stoßbelastungen, verträgt gängige Schmieröle sowie Schmierfette problemlos und erfordert bei Standardanwendungen innerhalb des angegebenen Temperaturbereichs keine besondere Wartung.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN sowie ABEC 1. Dies bezeichnet die genormte Standard-Präzision für Industrieanwendungen bezüglich Maßhaltigkeit, Rundheit und Planlauf. Die Toleranzen eignen sich für reguläre Wellen- und Gehäusesitze im klassischen Maschinenbau ohne spezifische Sonderanforderungen an extreme Rundlaufgenauigkeit.
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