NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,95 € | 113,11 € |
| 20 | 11,90 € | 107,16 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6824 von NSK bietet mit 120x150x16 mm einen platzsparenden Querschnitt für Radiallasten und axiale Führungsaufgaben.
Das Rillenkugellager 6824 von NSK ist als offenes, einreihiges Radialkugellager ausgeführt. Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer schmalen Breite von 16 mm zeichnet sich diese Bauform durch einen geringen radialen Querschnitt aus. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), geführt von einem stabilen Stahlblechkäfig. Konstrukteure nutzen diesen Lagertyp bevorzugt dort, wo bei großem Wellendurchmesser nur wenig Bauraum im Gehäuse zur Verfügung steht.
Das Rillenkugellager 6824 nimmt vorwiegend radiale Kräfte sowie moderate axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Durch den schmalen Querschnitt eignet sich dieses Bauteil gut für kompakte Konstruktionen mit Hohlwellen oder großem Wellendurchmesser. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben mit Schmierkreislauf sowie in Führungen und Drehverbindungen. Da das Lager offen ausgeführt ist, setzt der Einbau eine saubere, vor Schmutzeintrag geschützte Gehäuseumgebung voraus.
Bei dieser offenen Ausführung fehlen integrierte Deck- oder Dichtscheiben. Die Schmierung erfolgt daher über ein externes Schmiersystem, wie einen Ölumlauf oder Gehäusefett. Ein passendes Schmiermittel hält die Betriebstemperatur im zulässigen Bereich von -20 bis +150 Grad. Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) gefertigt und weist eine normale Radiallagerluft auf. Fluchtende Lagersitze ohne Verkanten unterstützen die vorgesehene Leichtgängigkeit im Betrieb.
Das Rillenkugellager 6824 besitzt eine Bohrung von 120 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 16 mm. Aufgrund dieses Verhältnisses von Innendurchmesser zu Außendurchmesser beansprucht die Ausführung bei vergleichsweise großer Welle nur sehr wenig radialen Einbauraum im Gehäuse.
Ein offenes Wälzlager verfügt über keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Die Wälzkörper liegen frei, weshalb das Lager über das umgebende Gehäuse geschmiert und gegen Verunreinigungen abgedichtet werden muss. Diese Bauform erleichtert den Schmierstoffaustausch und eignet sich für geschlossene Systeme wie Getriebe.
Für das Lager ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad spezifiziert. In diesen Grenzen behalten Ringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Ein Betrieb in diesem Bereich erfordert ein Schmiermittel, das für die jeweilige Temperatur freigegeben ist.
Das Bauteil ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Diese Standard-Lagerluft bietet unter üblichen Einbau- und Betriebsbedingungen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen radialer Führung und thermischer Ausdehnung. Sie kommt zum Einsatz, wenn keine ungewöhnlichen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.
NSK stattet dieses Modell mit einem Stahlblechkäfig aus. Der Käfig führt die Kugeln in gleichmäßigem Abstand entlang der Laufbahnen und verhindert die Berührung der Wälzkörper untereinander. Stahlblechkäfige weisen ein geringes Eigengewicht auf und eignen sich für Fett- sowie für Ölschmierung.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Dies bezeichnet die genormte Normaltoleranz für Wälzlager im allgemeinen Maschinenbau. Sie definiert die zulässigen Maß- und Rundlaufabweichungen für eine sachgerechte Montage auf zylindrischen Wellen und in Bohrungen.
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