FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,38 € | 7,13 € |
| 50 | 0,75 € | 6,76 € |
| 100 | 1,13 € | 6,38 € |
Das Rillenkugellager 6008 -C3 von FAG mit den Maßen 40x68x15 mm bietet vergrößerte Lagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6008 -C3 von FAG ist ein einreihiges Wälzlager für die Aufnahme radialer Kräfte sowie moderater Axialbelastungen in beiden Richtungen. Durch die Abmessungen mit 40 mm Innen- und 68 mm Außendurchmesser bei 15 mm Baubreite fügt sich die Komponente in standardisierte Gehäusebohrungen ein. Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, was eine hohe Formstabilität unter Belastung unterstützt.
Dieses Wälzlager kommt bevorzugt in rotierenden Systemen zum Einsatz, bei denen im laufenden Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Typische Einsatzfelder umfassen Lagerungsstellen mit erhöhten Betriebstemperaturen sowie rotierende Komponenten im allgemeinen Maschinenbau. Da der Außenring ohne Nut oder Flansch ausgeführt ist, lässt sich das Bauteil axial flexibel in durchgehende Gehäusebohrungen einpassen. Der weite thermische Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad Celsius erlaubt die Nutzung in thermisch geforderten Baugruppen.
Die Kennzeichnung C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht Passungsübermaße beim Einbau sowie thermische Ausdehnungen im Betrieb aus, was einem Verspannen des Lagers entgegenwirkt. Als offene Variante besitzt die Konstruktion keine integrierten Dichtscheiben. Sie lässt sich direkt in bestehende Schmierkreisläufe einbinden oder mit Schmierstoff befüllen. Gleichzeitig führt der geführte Stahlblechkäfig die Kugeln gleichmäßig bei moderatem Eigengewicht.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 40 mm, einen Außendurchmesser von 68 mm und eine Breite von 15 mm. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Austausch in entsprechenden Lagersitzen ohne Anpassungsarbeiten an der Welle oder am Gehäuse.
C3 weist auf eine gegenüber dem Standard erweiterte Radiallagerluft hin. Das bedeutet mehr Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen, wodurch das Wälzlager betriebsbedingte Wärmeausdehnungen und feste Presspassungen ausgleicht, ohne dass es zu einer unerwünschten Schwergängigkeit kommt.
Die offene Bauart ohne Dichtscheiben eignet sich für Konstruktionen, bei denen eine externe Abdichtung des Gehäuses vorliegt oder das Lager über einen internen Öl- beziehungsweise Schmierkreislauf versorgt wird. Zudem erzeugt ein offenes Lager geringe Reibungswiderstände, da keine Berührungsdichtungen an den Ringen anliegen.
Das Wälzlager ist für den Einsatz in Umgebungen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieses Fensters behalten die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl und der Stahlblechkäfig ihre mechanische Festigkeit.
Das Bauteil ist in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt. Dies entspricht der industriellen Normaltoleranz für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit und erfüllt die Anforderungen gängiger Antriebe im allgemeinen Maschinenbau.
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